Heilpflanzen & Geschichte: Führung durch den Pomeranzengarten mit Roswitha Brand am 13. Juli 2025

Kräuterkunde trifft Geschichtsvermittlung: Bei einer besonderen Führung durch den historischen Pomeranzengarten in der Nähe des Schlosses erfahren Besucher mehr über Herzogin Sibylla und die Heilkraft ihrer Kräuter. Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich.

Barfüßerkirche Pforzheim: Mittelalterliche Geschichte und Architektur im Herzen der Stadt bewahrt

Die Barfüßerkirche in Pforzheim – ein beeindruckendes Zeugnis mittelalterlicher Geschichte, das trotz Zerstörungen durch Kriege und Brände bis heute als Kulturdenkmal überlebt hat. Entdecken Sie die faszinierende Geschichte und architektonische Schönheit dieses besonderen Ortes im Herzen von Baden-Württemberg.


Barfüßerkirche Pforzheim: Mittelalterliche Geschichte und Architektur im Herzen der Stadt bewahrt

Die Barfüßerkirche in Pforzheim blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück, die eng mit der mittelalterlichen Franziskanerklostergemeinschaft verbunden ist. Seit der Klostergründung im Jahr 1270 und dem anschließenden Bau der Klosterkirche hat der Chor der Kirche zahlreiche historische Umbrüche überstanden. Obwohl der Großteil des Gebäudes im verheerenden Stadtbrand von 1689 zerstört wurde, blieb dieser eindrucksvolle Teil erhalten – und prägt bis heute das Stadtbild.

Vom Franziskanerkloster zur modernen Nutzung

Ursprünglich diente die Kirche den Franziskanermönchen, den sogenannten „Barfüßern“, als Gotteshaus. Die Franziskaner waren bekannt für ihren Verzicht auf Besitz und ihr soziales Engagement in der Stadtmission. Während der Reformation wurde das Kloster aufgelöst, und die Kirche verlor ihre religiöse Funktion – sie diente unter anderem als Kornspeicher.

Im Dreißigjährigen Krieg kam es zu dramatischen Ereignissen, darunter die Ermordung des Priors Petronius Widemann durch schwedische Truppen 1632 im Kirchenchor. Nach weiteren Jahren der Nutzung zu weltlichen Zwecken und der Zerstörung des Kirchenschiffs im Stadtbrand 1689 verblieb allein der Chor als Zeugnis vergangener Zeiten.

Wiederbelebung und Restaurierung

Ab 1764 diente der erhaltene Chor der reformierten Gemeinde als Gottesdienstraum. 1825 erwarb die wieder erstarkte katholische Gemeinde die Kirche und weihte sie 1852 dem heiligen Franziskus – dem Namensgeber der Franziskaner – als Schutzpatron. Trotz wachsender Gemeinde verhinderten staatliche Auflagen einen Wiederaufbau des Kirchenschiffs, weshalb die Gemeinde neue Kirchen baute.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Barfüßerkirche bei den Luftangriffen auf Pforzheim schwer beschädigt, konnte aber zwischen 1949 und 1957 umfassend restauriert werden. Heute zählt sie als geschütztes Kulturdenkmal zu den bedeutenden historischen Stätten Pforzheims.

Architektonische Besonderheiten und kultureller Wert

Die Barfüßerkirche besticht durch ihre gotische Bauweise mit charakteristischen Maßwerkfenstern und Kreuzrippengewölben. Ein besonderes Highlight sind die farbigen Glasfenster von Sepp Frank aus den 1940er Jahren, die erst 1959 eingebaut wurden und biblische Szenen sowie lokale Kirchenpatrone zeigen.

Der Chorraum mit seinem einzigartigen Christus-Korpus, eingebettet in ein Fresko mit dem Symbol des Senfkorns, erinnert an die Hoffnung und das Wachstum des Glaubens. Zudem beherbergt die Kirche historische Grabplatten, die die tiefe Verwurzelung des Ortes in der regionalen Geschichte unterstreichen.

Ein Ort des stillen Gedenkens und lebendiger Geschichte

Versteckt inmitten der Pforzheimer Fußgängerzone wirkt die Barfüßerkirche auf den ersten Blick zurückhaltend, doch ihre Bedeutung für die Stadtgeschichte ist immens. Sie erzählt von mittelalterlichen Klostertraditionen, Reformation, Kriegen, Wiederaufbau und dem Wandel einer Stadt über Jahrhunderte.

Für Besucher bietet die Barfüßerkirche einen stillen Ort der Besinnung und einen faszinierenden Einblick in die Geschichte Pforzheims. Als Mahnmal und Kulturdenkmal ist sie ein unverzichtbarer Teil des kulturellen Erbes der Stadt.

 

 

 

 

Quelle KI / Internet

 

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