Zwei außergewöhnliche Filme von Werner Fritsch werden in Warmbronn gezeigt – ein Abend voller Poesie, Geschichte und Gesprächskultur.
Leonberg-Warmbronn. Am Samstag, 20. September 2025, lädt das Bürgerhaus Warmbronn (Hauptstraße 42) von 18 bis 20:30 Uhr zu einem besonderen Film- und Gesprächsabend ein. Gezeigt werden zwei Werke des Regisseurs und Autors Werner Fritsch, die sich auf intensive Weise mit Biographien, Literatur und Natur auseinandersetzen.
Der Film porträtiert den 80-jährigen Knecht Wenzel, dessen Leben voller fantastischer, traurig-komischer Episoden steckt – bis hin zu einem Aufenthalt im KZ Flossenbürg. Grundlage war der Roman Cherubim (Suhrkamp, 1987). Der Spiegel schrieb damals von einer Erzählung „verwunschen wie das bayrisch-tschechische Grenzland“.
Das Filmgedicht widmet sich den letzten Stunden der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff. Zwischen Naturbildern, Erinnerungen und Sehnsüchten entfaltet sich ein visuell-poetisches Werk, das – so „Die Woche“ – zeige, „wie neues deutsches Kino auch ausschauen könnte“.
Im Anschluss bietet sich die Gelegenheit, im Gespräch die Eindrücke zu vertiefen und die Filme gemeinsam zu reflektieren.
Der Eintritt ist frei.