Östringen: Stadtentwicklung zwischen Römerzeit und Gemeindereform

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Die Stadt Östringen im Landkreis Karlsruhe liegt am westlichen Rand des Kraichgaus zwischen Karlsruhe und Heidelberg beziehungsweise Mannheim.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Siedlung im Jahr 768 im Kodex des Klosters Lorsch. Ein Jahr später erscheint dort auch der Name Odenheim. Beide Orte gehen auf Gründungen in der Römerzeit zurück.

Im Mittelalter prägten Benediktinermönche des Klosters Wigoldesberg die Entwicklung der Region und führten den Weinbau ein.

Über viele Jahrhunderte bestanden die Orte vor allem aus Agrardörfern. Erst im 19. Jahrhundert entwickelte sich in Östringen und Odenheim eine Zigarrenindustrie.

Seit den 1960er Jahren veränderte sich die Wirtschaftsstruktur durch die Ansiedlung eines Nylonfaserwerks.

Heute umfasst die Stadt die Kernstadt Östringen sowie die Stadtteile Odenheim, Tiefenbach und Eichelberg.