Philippsburg war über Jahrzehnte ein zentraler Militärstandort in Deutschland.
Ab 1963 entwickelte sich die Stadt zur größten Artilleriegarnison der Bundeswehr. Stationiert war unter anderem das Raketenartilleriebataillon 122.
Parallel entstanden wichtige Infrastrukturen wie ein Gymnasium, ein Hallenbad und die Kanalisation.
Zu den militärischen Anlagen gehörten große Munitionsdepots sowie das NATO-Sondermunitionslager Molzau. Dort wurden Atomsprengköpfe für verschiedene Waffensysteme gelagert.
Ein weiteres Element war das NATO-Tanklager Huttenheim zur Versorgung amerikanischer Einheiten.
Mit dem Ende des Standorts im Jahr 1997 wurden viele Anlagen zurückgebaut. Heute sind große Teile der Flächen renaturiert.