Hildrizhausen Infografik Übersicht

Hildrizhausen: Geografie, Entwicklung und Struktur im Überblick

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Die Gemeinde Hildrizhausen im Landkreis Böblingen ist durch ihre Lage am Schönbuch, ihre historische Entwicklung und stabile Bevölkerungszahlen geprägt.


Hildrizhausen liegt im südöstlichen Teil des Landkreises Böblingen in Baden-Württemberg und gehört zur Region Stuttgart sowie zum Regierungsbezirk Stuttgart. Die Gemeinde befindet sich am Westrand des Schönbuchs auf der Holzgerlinger Platte.

Die Würm entspringt in Hildrizhausen auf 491 Metern Höhe. Ihr Tal verläuft nach Nordosten und schneidet sich in den Knollenmergel ein. Naturräumlich gehört das Gebiet zur Einheit von Schönbuch und Glemswald. Der höchste Punkt der Gemarkung liegt im Südwesten auf 559,97 Metern, der tiefste Punkt im Würmtal auf 448,50 Metern. Die durchschnittliche Höhenlage beträgt 481 Meter über Normalnull.

Die Gesamtfläche der Gemeinde beträgt 12,16 Quadratkilometer. Davon entfallen 11,4 Prozent auf Siedlungsfläche, 53,7 Prozent auf Waldfläche und 34,5 Prozent auf landwirtschaftliche Nutzung. Die Koordinaten lauten 48° 38′ N und 8° 58′ O.

Zum 31. Dezember 2024 hatte Hildrizhausen 3.683 Einwohner. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 303 Einwohnern je Quadratkilometer.

Historisch kam Hildrizhausen im Jahr 1382 mit Herrenberg zu Württemberg. 1417 gehörte die Gemeinde zum Oberen Amt des Schönbuchs, später zum Amt beziehungsweise Oberamt Herrenberg und seit 1938 zum Landkreis Böblingen.

Zwischen 1988 und 2000 wurde eine umfassende Ortskernsanierung durchgeführt. Seit 1945 entwickelte sich die Gemeinde durch Neubaugebiete im Norden, Süden und Osten. In den 1980er Jahren kam ein weiteres größeres Baugebiet an der Ostseite hinzu. Seit der Jahrtausendwende konzentriert sich die Bautätigkeit auf den Nordosten. Parallel entstand im Nordwesten ein größeres Gewerbegebiet.

Hildrizhausen ist über die Bundesautobahn A81 sowie Landes- und Kreisstraßen an das Fernstraßennetz angebunden. Der öffentliche Nahverkehr erfolgt über Buslinien des Verkehrs- und Tarifverbundes Stuttgart. In Ehningen besteht Anschluss an die S-Bahn nach Stuttgart, in Holzgerlingen an die Schönbuchbahn.

Die Gemeinde ist Mitglied des Gemeindeverwaltungsverbandes Holzgerlingen mit Sitz in Holzgerlingen.

Verwaltungseinheitlich besteht Hildrizhausen aus dem Teilort Hildrizhausen. Zum Gemeindegebiet gehören zudem der Wohnplatz Kohltor sowie die Wüstung Kapelle St. Johannes „zum Stein im Schönbuch“.

Topographisch zählt der Hauptteil der Gemarkung zur Holzgerlinger Platte mit erhaltener Liasbedeckung aufgrund tektonisch tieferer Lage. Im Süden ist das Gebiet durch bewaldeten Stubensandstein geprägt.

Hildrizhausen gilt als Ausgangspunkt für den Naturpark Schönbuch mit rund 360 Kilometern markierten Wanderwegen, Schutzhütten, Waldsportpfaden, Spielplätzen, Feuerstellen, Wasserflächen sowie Wildgehegen. Zu den genannten Ausflugszielen zählen das ehemalige Zisterzienserkloster Bebenhausen, die Königsjagdhütte und das Hochmoor Birkensee.

Die Bevölkerungsentwicklung zeigt einen Anstieg von 906 Einwohnern im Jahr 1871 auf 3.612 Einwohner im Jahr 2025.

 


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Was ist die geografische Lage von Hildrizhausen?
Hildrizhausen liegt im südöstlichen Landkreis Böblingen am Westrand des Schönbuchs auf der Holzgerlinger Platte.

Wo entspringt die Würm?
Die Würm entspringt in Hildrizhausen auf einer Höhe von 491 Metern.

Wie groß ist die Gemeinde Hildrizhausen?
Die Gesamtfläche beträgt 12,16 Quadratkilometer.

Wie viele Einwohner hat Hildrizhausen?
Zum 31. Dezember 2024 hatte die Gemeinde 3.683 Einwohner.

Wie ist die Verkehrsanbindung von Hildrizhausen?
Die Gemeinde ist über die A81 sowie Landes- und Kreisstraßen angebunden. Der ÖPNV erfolgt über Buslinien, mit Anschluss an die S-Bahn in Ehningen und die Schönbuchbahn in Holzgerlingen.

Welche Ortsteile gehören zu Hildrizhausen?
Zur Gemeinde gehören der Teilort Hildrizhausen, der Wohnplatz Kohltor sowie die Wüstung Kapelle St. Johannes „zum Stein im Schönbuch“.

Wie hat sich die Bevölkerung entwickelt?
Die Einwohnerzahl stieg von 906 im Jahr 1871 auf 3.612 im Jahr 2025.

 

 

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