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Stadt, Stadtbau und Projektentwickler informieren über Abbruch, Sicherheit, Recycling und Verkehrsführung.
Beim geplanten Neubau des Sozialrathauses mit Supermarkt in Pforzheim haben die beteiligten Akteure über den aktuellen Stand und den weiteren Zeitplan informiert. Vertreterinnen und Vertreter der Stadtbau GmbH, der Stadt Pforzheim und der Projektentwicklungsfirma Newco erläuterten vor Ort die eingesetzte Abbruchtechnik, Sicherheitsmaßnahmen, die Rohstoffverwertung, die Verkehrsführung sowie den Bauzeitenplan.
Der Rückbau des Bestandsgebäudes erfolgt mit modernen, vibrationsarmen Spezialmaschinen, darunter Groß- und Longfrontbagger. Nach einer weitgehend abgeschlossenen Innenentkernung wird die Außenstruktur schrittweise zurückgebaut. Zur Reduzierung von Lärm und Staub kommen Abbruchvorhänge, Wasserdüsen an den Geräten und zusätzliche Wasserkanonen zum Einsatz.
Die Baustelle ist vollständig eingezäunt und überwacht. Schutznetze, gesicherte Gehwege, Fußgängertunnel und eine klare Beschilderung sichern den öffentlichen Raum. Geschultes Personal, Einweiser und Sicherheitsdienste begleiten die Arbeiten. Für die Beschäftigten gelten abgestimmte Arbeitsschutz- und Notfallkonzepte.
Ein Schwerpunkt liegt auf der nachhaltigen Rohstoffsortierung nach dem Prinzip „Cradle to Cradle“. Beton, Stahl, Holz, Glas und weitere Materialien werden getrennt erfasst. Ziel ist eine Recycling- und Wiederverwendungsquote von rund 75 Prozent. Beton wird vor Ort aufbereitet und wiederverwendet, andere Materialien dem Recycling zugeführt. Dadurch sollen Ressourcen geschont, CO₂-Emissionen reduziert und Transportwege verkürzt werden.
Die Verkehrsführung ist mit den zuständigen Stellen abgestimmt. Temporäre Sperrungen und Umleitungen sichern den Auto-, Liefer- und Busverkehr. Für Fußgängerinnen, Fußgänger und Radfahrende sind sichere Übergänge vorgesehen. Grundlage ist ein verkehrsrechtlich angeordnetes Gesamtkonzept, das fortlaufend angepasst wird.
Nach aktuellem Plan soll die Innenentkernung Mitte bis Ende März 2026 abgeschlossen sein. Der konstruktive Rückbau der Außenstruktur beginnt ab März beziehungsweise April 2026 und läuft teilweise parallel. Dabei sind Änderungen in der Verkehrsführung vorgesehen: Von Osten kommend wird vor der Einmündung zur Lammstraße die Busspur gesperrt, die Linksabbiegespur zum Sedanplatz wird zur Geradeausspur. Der Start des Neubaus ist für das dritte Quartal 2026 vorgesehen.
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