Kraichtal - St. Lukas in Neuenbürg: Kirche mit Geschichte seit 1470

Kraichtal - St. Lukas in Neuenbürg: Kirche mit Geschichte seit 1470

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Die katholische Pfarrkirche St. Lukas in Neuenbürg ist ein Kulturdenkmal. Ihre Baugeschichte reicht bis etwa 1470 zurück.


Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Lukas steht in Neuenbürg, einem Stadtteil von Kraichtal im Landkreis Karlsruhe in Baden-Württemberg. Sie ist ein geschütztes Kulturdenkmal nach dem Denkmalschutzgesetz.

Die frühere Kirchengemeinde Neuenbürg war zuletzt Teil der Seelsorgeeinheit Heilig-Geist Kraichtal-Elsenz. Diese wurde zum 1. Januar 2026 in die neu gegründete römisch-katholische Kirchengemeinde Edith Stein Bruchsal eingegliedert. Die Gemeinde gehört zum Erzbistum Freiburg.

Die Kirche wurde um 1470 als gotische Saalkirche errichtet. Sie besteht aus einem Langhaus und einem eingezogenen, dreiseitig geschlossenen Chor, der von Strebepfeilern gestützt wird. Der Kirchturm befindet sich im Osten.

Das Kirchenschiff wurde nach der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg im Jahr 1780 wieder aufgebaut. Im Jahr 1892 erfolgte eine Erweiterung nach Westen im neugotischen Stil.

Der Chorflankenturm an der Nordwand des Chors ist ein Überrest des ehemaligen Bergfrieds einer Burg. Der Turm wurde um ein Geschoss erhöht. Dieses enthält die Turmuhr sowie den Glockenstuhl mit drei Kirchenglocken. Der Abschluss erfolgt durch einen achtseitigen Knickhelm.

Die Orgel auf der Empore wurde im Jahr 1996 als Opus 31 von Karl Göckel gebaut.

 


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