Linkenheim durch die Jahrhunderte

Linkenheim: Entwicklung von der Agrargemeinde zum Wohnort

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Linkenheim entwickelte sich seit seiner ersten Erwähnung im Jahr 777 von einem bäuerlichen Ort zu einer Wohngemeinde mit wachsender Bevölkerung.


Linkenheim wurde erstmals im Jahr 777 in einem Güterverzeichnis des Klosters Lorsch urkundlich erwähnt. Zu dieser Zeit war der Ort rein bäuerlich geprägt.

Ein wirtschaftlicher Aufschwung setzte während der Industrialisierung im Deutschen Kaiserreich ein. Die aufkommende Industrie in Karlsruhe schuf neue Arbeitsplätze, von denen auch die Bewohner des Umlandes profitierten. In der Folge stieg die Bevölkerungszahl stetig an.

Der Wandel zur Wohngemeinde setzte sich nach den beiden Weltkriegen fort. Aufgrund der wachsenden Bevölkerung wurden zunehmend ehemals landwirtschaftlich genutzte Flächen als Baugebiete erschlossen.

Parallel dazu entwickelten sich die örtlichen Gewerbe- und Industriebetriebe weiter. Es siedelten sich zusätzliche Unternehmen an, darunter auch größere auswärtige Betriebe.

Ein bedeutender Eingriff in die Landschaft erfolgte im Jahr 1827. Im Zuge der Rheinbegradigung wurde der Verlauf des Rheins zwischen der Lautermündung und Roxheim bei Linkenheim korrigiert. Die ehemaligen Rheinschleifen sind weiterhin sichtbar und teilweise als Bade- und Anglerseen erhalten.

 


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