Waldprechtsweier ist der älteste Ortsteil von Malsch und weist eine lange dokumentierte Geschichte sowie zentrale Einrichtungen auf.
Waldprechtsweier ist der älteste Ortsteil der Gemeinde Malsch im Landkreis Karlsruhe. Der Ort wurde wie Malsch erstmals im Jahr 1065 urkundlich erwähnt. Damals trug er den Namen „Albratheswilre“ und wurde an das Kloster Weißenburg im Elsass verschenkt. Der Name geht vermutlich auf den Gründer und Besitzer des Ortes, Graf Albrecht, zurück.
Nach mehreren Besitzerwechseln gehörte Waldprechtsweier zum Oberamt, später zum Amtsbezirk und Landkreis Rastatt. Mit der Eingliederung in die Gemeinde Malsch am 1. April 1972 wurde der Ort dem Landkreis Karlsruhe zugeordnet.
Das Ortszentrum wird durch mehrere historische Gebäude geprägt. Dazu zählen das im Jahr 1902 im Neurenaissancestil errichtete Rathaus, die 1999 renovierte Michaelskapelle sowie die „Alte Schule“, der Dorfplatz und ein neu errichteter Dorfbrunnen.
Mit dem Bau der „Waldenfelshalle“ im Jahr 2004 wurde das kulturelle und sportliche Vereinsleben erweitert. In der Nähe befindet sich das Freizeitzentrum am Eingang des Waldprechtstales. Es umfasst eine Minigolfanlage, Kneipp- und Tretbecken sowie die Gaststätte „Waldenfelsstüble“.
Der Ort dient als Ausgangspunkt für Wanderungen und Nordic-Walking-Touren. Der Campingpark Bergwiesen liegt in waldreicher Umgebung.
Zu den öffentlichen Einrichtungen zählen der Kindergarten „Zauberwald“ und eine Grundschule. Mit der Erschließung des Baugebietes „Rotäcker“ wurde zusätzlicher Wohnraum geschaffen.
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