Ruhewald Nagold: Naturbestattungen im Waldgebiet am Killberg

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Im Ruhewald Nagold im Waldgebiet des Killbergs sind Urnenbestattungen unter Bäumen möglich. Für Beisetzungen gelten bestimmte Voraussetzungen und verschiedene Grabarten.


Im Waldgebiet des Killbergs in Nagold befindet sich ein Ruhewald für Naturbestattungen. Verstorbene werden dort unter Buchen, Tannen, Fichten und Eichen beigesetzt. Die Grabstätten liegen in einer naturnahen Umgebung und werden ohne klassische Grabpflege angelegt.

Eine Bestattung im Ruhewald Nagold ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Verstorbene können dort beigesetzt werden, wenn sie zum Zeitpunkt ihres Todes oder beim Erwerb eines Grabes ihren Hauptwohnsitz in Nagold oder einem der Teilorte hatten. Auch Personen, die in Nagold oder den Teilorten geboren wurden oder dort aufgewachsen sind, können dort ihre letzte Ruhe finden.

Darüber hinaus ist eine Beisetzung möglich, wenn eine familiäre Verbindung bis zum zweiten Verwandtschaftsgrad zu einem Bürger der Stadt Nagold besteht oder bestanden hat. Dazu zählen Eltern, Schwiegereltern, Kinder, Schwiegerkinder, Geschwister, Schwager oder Schwägerin, Großeltern sowie Enkelkinder.

Im Ruhewald werden verschiedene Formen der Bestattung angeboten. Dabei erfolgt die Beisetzung ausschließlich als Urnenbestattung an sogenannten Bestattungsbäumen. Pro Baum können maximal zwölf Ruhestätten angelegt werden. Die Urnen werden in einem Abstand von rund 2,50 Metern um den Baum beigesetzt.

Eine Möglichkeit ist der Einzelbelegungsbaum. Diese Form entspricht einem Urnenreihengrab auf einem klassischen Friedhof. Die Nutzungszeit beträgt 20 Jahre und kann nicht verlängert werden. Die Bestattungsplätze werden von der Ruhewaldverwaltung im Todesfall zugewiesen. Einzelbelegungsbäume sind im Ruhewald durch eine grüne Marke gekennzeichnet.

Eine weitere Option ist der Wahlbelegungsbaum oder ein entsprechendes Biotop. Diese Grabform entspricht einem Urnenwahlgrab. Nutzungsrechte können für eine oder mehrere Personen erworben werden. Die Nutzungsdauer beträgt zunächst 30 Jahre, während die Ruhezeit für jede einzelne Urne ebenfalls 20 Jahre beträgt. Diese Bäume sind im Ruhewald durch eine blaue Marke gekennzeichnet.

Außerdem gibt es Familien- und Freundschaftsbäume beziehungsweise entsprechende Biotope. Dabei erhält der Nutzungsberechtigte das exklusive Nutzungsrecht für alle Urnengrabplätze an einem Baum. Die Nutzungsdauer beträgt 60 Jahre. Ein solcher Baum bietet Platz für bis zu zwölf Urnenbeisetzungen und ist im Ruhewald durch ein rotes Band gekennzeichnet, sofern er noch verfügbar ist.

Nach der Beisetzung wird die Grabstätte mit einer Gedenkplatte aus Naturstein oder Holz gekennzeichnet. Grabschmuck ist im Ruhewald nur in Form natürlicher Materialien wie Steinen, Zapfen oder Federn erlaubt.

Eine besondere Gestaltung der Grabstätte durch Einfriedungen, klassische Grabmale oder Bepflanzungen ist nicht zulässig. Die Friedhofsverwaltung empfiehlt Interessierten, den Wunsch nach einer Grabstätte im Ruhewald frühzeitig mit Angehörigen zu besprechen und auf die besonderen Regeln hinzuweisen.

Nach Angaben der Friedhofsverwaltung werden gelegentlich Gegenstände oder Pflanzen an Grabstellen abgelegt, die im Ruhewald nicht zulässig sind. Diese werden entfernt, um den natürlichen Charakter des Waldes zu erhalten.

 


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Ruhewald Nagold: Bestattungsarten und Voraussetzungen

Wo befindet sich der Ruhewald Nagold?
Der Ruhewald liegt im naturnahen Waldgebiet des Killbergs in Nagold.

Wer kann im Ruhewald Nagold beigesetzt werden?
Eine Beisetzung ist möglich, wenn die verstorbene Person ihren Hauptwohnsitz in Nagold oder einem Teilort hatte, dort geboren oder aufgewachsen ist oder eine familiäre Verbindung bis zum zweiten Verwandtschaftsgrad zu einem Bürger der Stadt besteht.

Welche Bestattungsarten gibt es im Ruhewald?
Es gibt Einzelbelegungsbäume, Wahlbelegungsbäume beziehungsweise Biotope sowie Familien- und Freundschaftsbäume.

Wie viele Urnen können an einem Bestattungsbaum beigesetzt werden?
An einem Bestattungsbaum können maximal zwölf Urnen beigesetzt werden.

Wie lange beträgt die Ruhezeit einer Urne?
Die Ruhezeit beträgt 20 Jahre.

Welche Gestaltung ist an den Grabstätten erlaubt?
Erlaubt sind Gedenkplatten aus Naturstein oder Holz sowie natürlicher Grabschmuck wie Steine, Zapfen oder Federn. Klassische Grabmale, Einfriedungen oder Bepflanzungen sind nicht zulässig.

 

 

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