Pforzheim bekommt künstlerischen Zuwachs – und zwar in Form von nachdenklichen, berührenden und gesellschaftlich relevanten Comics: Vom Dienstag, 1. Juli, bis Samstag, 19. Juli 2025 lädt die Stadtbibliothek Pforzheim zur Ausstellung „Wie geht es dir?“ ein. Die Schau zeigt Werke von Comiczeichnerinnen und -zeichnern, die sich mit großen Fragen unserer Zeit wie Antisemitismus, Diskriminierung, gesellschaftlicher Spaltung, Mitgefühl und Hoffnung auseinandersetzen.
Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Pforzheim, der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg sowie des Rates der Religionen.
Die Comics eröffnen einen visuellen Dialog, der aktueller kaum sein könnte – und sie tun das mit eindrucksvoller künstlerischer Vielfalt. Die Werke reflektieren die Gewaltspirale im Nahen Osten, aber auch die universellen menschlichen Fragen nach Empathie, Zugehörigkeit und Zusammenhalt.
Mittwoch, 2. Juli, 18 Uhr
Stadtbibliothek Pforzheim
Eröffnung durch OB Peter Boch
Beiträge von Annette Goerlich (Heinrich Böll Stiftung) und dem Rat der Religionen
Gespräch und Führung mit Comiczeichnerin Julia Kleinbeck
Anschließender Umtrunk
Anmeldung:
Für junge Comicfans bietet die Ausstellung ein besonderes Highlight:
Am Samstag, 12. Juli von 11–15 Uhr findet ein kostenloser Comic-Workshop für Jugendliche ab 14 Jahren mit Zeichner Frank Plein statt.
Die Teilnehmenden lernen, eigene Comicfiguren zu gestalten und ihre Gedanken zu Themen wie Mut, Hoffnung, Ängste und negative Erfahrungen künstlerisch auszudrücken – ganz ohne Vorkenntnisse.
Anmeldung per Mail an
„Wie geht es dir?“ ist nicht nur der Titel einer Ausstellung – es ist eine Einladung zum Zuhören, Nachdenken und Mitfühlen. Ob bei der Ausstellungseröffnung mit persönlichem Dialog oder beim Comic-Workshop für Jugendliche – Pforzheim macht sich stark für Verständigung durch Kunst.
hr Stadtleben-Blog – Kunst trifft Gesellschaft.
Quelle: Pressemitteilung Pforzheim