Die Stadt Rheinstetten im Landkreis Karlsruhe verbindet drei Ortsteile, liegt am Rhein und ist Teil der PAMINA-Region.
Rheinstetten ist eine Stadt im Nordwesten Baden-Württembergs und liegt direkt am Rhein. Der Fluss bildet hier die Grenze zu Rheinland-Pfalz. Die Stadt befindet sich südwestlich von Karlsruhe und gehört zum Verdichtungsraum Karlsruhe.
Rheinstetten ist die fünftgrößte Stadt im Landkreis Karlsruhe und zugleich dessen westlichster Punkt. Sie liegt im sogenannten PAMINA-Raum, der sich aus der Pfalz, dem mittleren Oberrhein und dem nördlichen Elsass zusammensetzt. Eine Rheinfähre verbindet das badische und das pfälzische Rheinufer und stellt ein wichtiges Bindeglied in dieser Region dar.
Die heutige Stadtstruktur geht auf die Gemeindereform im Jahr 1975 zurück. Damals schlossen sich die zuvor selbstständigen Gemeinden Forchheim, Mörsch und Neuburgweier zur Gemeinde Rheinstetten zusammen. Im Januar 2000 erhielt Rheinstetten die Stadtrechte. Seit dem 1. Januar 2005 ist die Stadt eine Große Kreisstadt.
Rheinstetten besteht aus den drei Stadtteilen Forchheim, Mörsch und Neuburgweier. Neuburgweier ist zugleich eine Ortschaft im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit eigenem Ortschaftsrat und Ortsvorsteher.
Die Stadt liegt in der Rheinebene. Die Bundesstraße 36 teilt das Gebiet grob in zwei Bereiche. Westlich der Straße liegt die Stadt, östlich davon dominieren landwirtschaftliche Flächen. Weiter östlich schließt sich der Hardtwald an.
In Rheinstetten leben etwa 21.000 Einwohner auf einer Fläche von 3.229 Hektar. Rund zwei Drittel der Gemarkung bestehen aus Wald- und Naturflächen. Besonders die Rheinauen sind landschaftlich geprägt und stehen unter Schutz.
Zum Stadtgebiet gehören verschiedene Siedlungen und Wohnplätze, darunter die Dammfeldsiedlung sowie Neuforchheim mit Bundesbahnstation, Versuchs- und Lehrgut und Tabakforschungsinstitut.
Die Region bietet zahlreiche Natur- und Erholungsräume. Dazu zählen unter anderem das Naturschutzgebiet Fermasee sowie die Gebiete Allmendäcker, Dreispitz, Altrhein Neuburgweier und die Rheinniederung. Auch der Epplesee dient als Freizeit- und Erholungsgebiet mit Wassersportmöglichkeiten.
Ein weitläufiges Radwegenetz erschließt die Umgebung. Rheinstetten ist sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.
Kulturell wird das Stadtleben durch Veranstaltungen und bürgerschaftliches Engagement geprägt. Die Geschichte der drei Gründergemeinden wird im Museum für Siedlungsgeschichte im PAMINA-Raum im Stadtteil Neuburgweier dargestellt.
Rheinstetten pflegt internationale Städtepartnerschaften mit Vecsés in Ungarn, Navarrenx in Frankreich und Palca in Peru.
Nachbargemeinden sind Karlsruhe, Ettlingen, Durmersheim und Au am Rhein sowie jenseits des Rheins Neuburg am Rhein in Rheinland-Pfalz.
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Was ist Rheinstetten?
Rheinstetten ist eine Stadt im Nordwesten Baden-Württembergs im Landkreis Karlsruhe.
Seit wann ist Rheinstetten eine Große Kreisstadt?
Rheinstetten ist seit dem 1. Januar 2005 eine Große Kreisstadt.
Wie entstand die Stadt Rheinstetten?
Die Stadt entstand durch den Zusammenschluss der Gemeinden Forchheim, Mörsch und Neuburgweier im Jahr 1975.
Wie viele Einwohner hat Rheinstetten?
In Rheinstetten leben etwa 21.000 Einwohner.
Welche Stadtteile gehören zu Rheinstetten?
Die Stadt besteht aus den Ortsteilen Forchheim, Mörsch und Neuburgweier.
Wo liegt Rheinstetten geografisch?
Rheinstetten liegt in der Rheinebene direkt am Rhein, südwestlich von Karlsruhe.
Welche Bedeutung hat die PAMINA-Region für Rheinstetten?
Rheinstetten ist Teil der grenzüberschreitenden PAMINA-Region zwischen Deutschland und Frankreich.
Welche Nachbargemeinden hat Rheinstetten?
Nachbargemeinden sind Karlsruhe, Ettlingen, Durmersheim, Au am Rhein und Neuburg am Rhein.