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Die Gemeinde Benningen am Neckar im Landkreis Ludwigsburg ist durch ihre geografische Lage am Neckar und ihre historische Entwicklung geprägt.
Benningen am Neckar ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigsburg in Baden-Württemberg. Sie liegt etwa 20 Kilometer nördlich von Stuttgart. Zur Gemeinde gehört ausschließlich das Dorf Benningen am Neckar.
Die Gemeinde befindet sich in einer nach Westen geöffneten Schleife des Neckars gegenüber der Einmündung der Murr. Der Ortskern liegt direkt am Neckar. Neubaugebiete erstrecken sich am Gleithang des Neckartals. Im Norden gehört ein schmaler Streifen jenseits des rechten Neckarufers und -hangs zur Gemeinde. Dort wird auf einem Steilhang Weinbau betrieben.
Naturräumlich gehört das Gebiet zum Neckarbecken. Die Gemarkung umfasst Muschelkalkhänge sowie eine mit Löss bedeckte Hochfläche innerhalb der Flussschlinge. Der höchste Punkt liegt bei 270,45 Metern, der tiefste bei 184,31 Metern.
Benachbarte Gemeinden sind Pleidelsheim im Nordwesten, Murr im Nordosten, Marbach am Neckar im Osten und Süden, Ludwigsburg im Südwesten sowie Freiberg am Neckar im Westen. Alle liegen im Landkreis Ludwigsburg.
Die Ursprünge des Ortes gehen vermutlich auf ein römisches Kastell am Neckarlimes zurück. In der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts erhielt das Kloster Fulda Besitzrechte, 844 folgte das Kloster Lorsch, 972 das Hochstift Speyer und im 12. Jahrhundert das Kloster Hirsau.
Im Jahr 1351 gingen Besitz- und Herrschaftsrechte von Gräfin Katharina von Veringen an die Grafen von Württemberg über. Bis 1762 gehörte der Ort zum Amt Marbach, danach zum Oberamt. Seit 1938 gehört Benningen zum Landkreis Ludwigsburg.
1618 wurde bei Benningen eine Neckarbrücke errichtet. Diese wurde zwischen 1785 und 1787 durch eine neue überdachte Brücke ersetzt. Nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg entstand 1953 eine Spannbetonbrücke.
Am 10. August 1964 erhielt die Gemeinde den Zusatz „am Neckar“.
Benningen ist Mitglied im Gemeindeverwaltungsverband Marbach am Neckar gemeinsam mit Affalterbach, Erdmannhausen und Marbach am Neckar.
Seit 1945 entwickelte sich die Gemeinde durch den Ausbau von Wohngebieten. In den Nachkriegsjahren entstanden Neubaugebiete am westlichen und südlichen Ortsrand. Diese wurden später vor allem nach Westen und Nordwesten erweitert. Ab Ende der 1990er Jahre entstand ein weiteres Baugebiet am Nordostrand.
Gewerbebetriebe siedelten sich überwiegend am südlichen Ortsrand an, insbesondere im Gebiet am Hirschmann-Ring. Ein weiteres Gewerbegebiet liegt im Norden jenseits des Neckars.
Verkehrstechnisch ist Benningen über Landes- und Kreisstraßen sowie die nahegelegene A 81 mit Anschlussstelle Pleidelsheim angebunden. 1879 erhielt der Ort durch die Murrtalbahn Anschluss an das Eisenbahnnetz. 1881 folgte eine Verbindung nach Ludwigsburg. Seit 1980 ist Benningen an die S-Bahn-Linie S 4 angeschlossen. Der öffentliche Nahverkehr wird durch Buslinien im Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart ergänzt.
Auf dem Neckar befindet sich eine Anlegestelle der Neckar-Personenschifffahrt.
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