Pforzheim (ots)
Am Feiertag "Heilige drei Könige" ist es gegen 16:20 Uhr auf der Bundesautobahn 8 in Richtung Stuttgart zu einer Vollsperrung der Strecke aufgrund eines Verkehrsunfalls gekommen.Doch während die Aufräumarbeiten in vollem Gange waren, riss offensichtlich der Geduldsfaden eines 30-Jährigen Autofahrers.Genervt vom Stau, in dem er feststeckte, entschloss sich der Mann, rückwärts auf dem Standstreifen und dem Beschleunigungsstreifen zu fahren, um eine Ausfahrt zu erreichen, die bereits mehrere hundert Meter hinter ihm lag. Die Polizeibeamten der Verkehrspolizeiinspektion Pforzheim hatte wenig Verständnis für solches Fehlverhalten und stoppte den Fahrer umgehend und wiesen ihn auf sein fahrlässiges Verhalten hin. Doch der 30-Jährige zeigte sich uneinsichtig und erklärte, er habe ja nicht gewendet. Was für ein innovativer Ansatz.
Wenig begeistert von diesem kreativen Umgang mit den Verkehrsregeln verdeutlichten ihm die Beamten, dass solches Verhalten nicht nur das eigene Leben, sondern auch das Leben anderer Verkehrsteilnehmer gefährde. Das Wenden, Rückwärtsfahren und das Befahren von Standstreifen auf einer Autobahn sind nicht nur grob fahrlässig, sondern auch eindeutig verboten.Die Polizei mahnt in diesem Zusammenhang noch einmal nachdrücklich: Geduld auf der Autobahn ist nicht nur eine Tugend, sondern auch eine Notwendigkeit.
Simone Unger, Pressestelle
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