Hinweis: Die auf dieser Homepage veröffentlichten Texte sowie visuellen Inhalte wurden ganz oder teilweise mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt oder redaktionell bearbeitet.
Vom mittelalterlichen Klosterdorf zur lebendigen Wohn- und Pendlergemeinde: Eutingen, heute größter Stadtteil von Pforzheim, blickt auf eine über 850-jährige Geschichte zurück – und zeigt gleichzeitig, wie Tradition und Moderne miteinander harmonieren.
Eutingen, seit 1975 Teil der Stadt Pforzheim, ist mit seinen über 7800 Einwohnern nicht nur der größte Stadtteil, sondern auch einer mit besonders reicher Geschichte und zukunftsgerichteter Entwicklung.
Die erste urkundliche Erwähnung Eutingens stammt aus dem Jahr 1143 als „Utingen“ im Güterverzeichnis des Klosters Reichenbach. Über die Jahrhunderte wechselte der Ort mehrfach den Besitzer: Von der Ritterfamilie von Roßwag an die Pforzheimer Kaufleute Einhart und Günther Imhof, später in den Besitz des Dominikanerinnenklosters Maria Magdalena.
Nach der Auflösung des Klosters im 16. Jahrhundert wurde Eutingen badisch. Der Dreißigjährige Krieg, Pest und die Kriege des 17. und 18. Jahrhunderts führten zu erheblichen Zerstörungen. Erst ab 1748 kehrte Frieden ein, und 1783 wurde die Leibeigenschaft offiziell aufgehoben.
Ein Denkmal neben der Kirche erinnert bis heute daran.
Im 19. Jahrhundert wandelte sich Eutingen: Die Industrialisierung, der Eisenbahnbau und die Nähe zur Stadt Pforzheim sorgten für Wachstum. Zwischen 1871 und 1910 verdoppelte sich die Einwohnerzahl. Nach den Verwüstungen beider Weltkriege begann in der Nachkriegszeit ein erneuter Aufschwung. Neue Wohngebiete wie Mäuerach entstanden.
Am 20. September 1975 wurde Eutingen im Rahmen der baden-württembergischen Gemeindereform offiziell in Pforzheim eingemeindet.
Eutingen hat eine eigene Ortsverwaltung und ein Standesamt. Der aktuelle Ortsvorsteher ist Andreas Renner (Stand: 2019). Bei der Ortschaftsratswahl 2009 lag die CDU mit 53,6 % vorne, gefolgt von der UB (24,5 %) und der SPD (21,9 %).
Karl-Friedrich-Schule: Grundschule und Hauptschule mit Werkrealschule
Eichhörnchen-Waldkindergarten Pforzheim e. V. mit zwei Gruppen
Stadtteilbad Eutingen bietet Badespaß für Groß und Klein
1. FC Eutingen: Badischer Pokalsieger 1950
Bäuerliches Museum Eutingen: Einblicke ins Leben vergangener Jahrhunderte
St. Gallus Kirche: Architektonisches und religiöses Wahrzeichen
Eutingen ist hervorragend angebunden:
Bahnhof Eutingen (MEX 17a) mit Verbindung nach Stuttgart im 30-Minuten-Takt
Buslinie 1: alle 15 Minuten zum Leopoldplatz (Innenstadt)
Regionalbuslinien 736/739 Richtung Niefern, Wiernsheim, Wurmberg
Anschluss an die A8 über Pforzheim-Ost sowie Nähe zur B10
Eutingen steht beispielhaft für den Wandel vieler badischer Gemeinden: Tief verwurzelt in der Geschichte, geprägt von Krieg, Aufbruch und Wachstum – heute ein lebendiger, vielfältiger Stadtteil, der sowohl durch Verkehrsanbindung, Bildungseinrichtungen als auch kulturelles Angebot überzeugt.
Kommentar schreiben