Hinweis: Die auf dieser Homepage veröffentlichten Texte sowie visuellen Inhalte wurden ganz oder teilweise mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt oder redaktionell bearbeitet.
Ein Informationsabend in Mühlacker widmet sich einem Thema, das viele Familien bewegt: Wie lässt sich die häusliche Umgebung so anpassen, dass Menschen mit Demenz sicherer, ruhiger und selbstbestimmter leben können?
Am Donnerstag, 27. November, lädt das Demenzzentrum consilio in Mühlacker zu einem kostenfreien Vortrag ein, der Angehörigen und Interessierten wichtige Orientierungshilfen bietet. Unter dem Titel „Wohnanpassung bei Demenz“ informiert Elke Brüstle-Ziegler von der Wohnberatung des DRK Enzkreis darüber, wie die Gestaltung der eigenen vier Wände Menschen mit Demenz konkret unterstützen kann.
Menschen, die an Demenz erkranken, verlieren zunehmend die Fähigkeit, sich sicher in ihrem Alltag zu orientieren. Schon kleine Veränderungen in der Wohnung – etwa umgestellte Möbel oder neue Ablagen – können starke Verunsicherung auslösen. Der Vortrag zeigt deshalb praxisnah, wie vertraute Strukturen erhalten und notwendige Anpassungen gleichzeitig sinnvoll umgesetzt werden können.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf sogenannten gerontotechnischen Hilfsmitteln: Dazu gehören beispielsweise leicht bedienbare technische Geräte, Sicherheitslösungen oder Beleuchtungssysteme, die den Alltag kognitiv eingeschränkter Menschen erleichtern und Angehörige entlasten können. Die Referentin stellt konkrete Beispiele vor und beantwortet individuelle Fragen.
Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in den Räumen des Demenzzentrums consilio, Bahnhofstraße 86, Mühlacker. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Rückfragen steht das Demenzzentrum unter 07231 308-500 zur Verfügung.
#Demenz #Mühlacker #PflegeAlltag #Wohnberatung #DRKEnzkreis #Gerontotechnik #Barrierefrei #ConsilioMühlacker
Weil sich Menschen mit Demenz stark an vertrauten Strukturen orientieren. Änderungen in der Wohnung können sie verunsichern, während gezielte Anpassungen Sicherheit und Selbstständigkeit fördern.
Gut erkennbare Wege, klare Beschriftungen, gute Beleuchtung, Sicherheitssysteme und feste Abläufe im Haushalt gehören zu den wirksamsten Maßnahmen.
Das sind technische Produkte, die speziell für ältere oder kognitiv eingeschränkte Menschen entwickelt wurden – z. B. automatische Herdabschaltungen, leicht verständliche Telefone oder Orientierungshilfen.
Die Kosten variieren stark. Viele Maßnahmen sind jedoch günstig umsetzbar. In manchen Fällen unterstützen Pflegekassen oder kommunale Beratungsstellen finanziell.
Nein, der Vortrag ist kostenfrei und ohne Anmeldung besuchbar.
Kommentar schreiben