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Neuhausen (Enzkreis), Juni 2025 – Hamberg, ein malerischer Ortsteil von Neuhausen, blickt auf eine spannende Geschichte zurück, die bis ins Hochmittelalter reicht. Das langgezogene Waldhufendorf entstand im 11. oder 12. Jahrhundert im Zuge der Rodung des Höhenrückens zwischen Würm und Nagold – zeitgleich mit benachbarten Siedlungen wie Hohenwart, Schellbronn und Huchenfeld.
Die Siedlung wuchs im Laufe der Zeit den Hang hinauf und entwickelte sich zu einem ungewöhnlich langen Straßendorf, das heute 1031 Einwohner zählt. Hamberg wurde erstmals 1408 urkundlich erwähnt, vermutlich aber bereits im 11. Jahrhundert auf Initiative des Stain von Rechtenstein gegründet.
Das Wappen zeigt ein blau-gold viertelgeteiltes Schild mit einer gestürzten silbernen Pflugschar – ein Zeichen für die landwirtschaftlichen Ursprünge der Gemeinde.
Im 15. Jahrhundert kam Hamberg unter die Herrschaft der reichsritterschaftlichen Familie von Gemmingen. Die Ortschaft war Teil des sogenannten Gemmingischen Gebiets, das eine besondere Steuer- und Militärhoheit besaß und unter dem Einfluss des Ritterkantons Neckar und Schwarzwald stand. Anders als die umliegenden Gebiete, in denen die Reformation Einzug hielt, blieb Hamberg katholisch – ein Relikt der Sonderstellung der Familie von Gemmingen.
Zwischen 1973 und 1975 wurde Hamberg mit Neuhausen, Steinegg und Schellbronn zur heutigen Gemeinde Neuhausen zusammengeschlossen. Bis heute wird der „52-Bürger-Wald“, ein Waldgebiet, das 1584 den Hambergern zur Eigenversorgung geschenkt wurde, gemeinschaftlich verwaltet. Auf Hamberger Gemarkung befand sich früher das gemmingische Jagdschloss Taulbronnen, das heute nicht mehr existiert.
Ortsteil von Neuhausen (Enzkreis)
1031 Einwohner
Ursprünge im 11. Jh. als Rodungssiedlung
Teil des historischen Gemmingischen Gebiets
Religiöse Prägung: katholisch trotz Reformation in der Umgebung
Wappen: blau-gold viertelgeteiltes Schild mit gestürzter silberner Pflugschar
Enzkreis Gemeinden:
Quelle KI
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