Pforzheim Stadtkreis

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Feuerwehr Pforzheim ruft zur Vorsorge bei längerem Stromausfall auf

Die Stadt Pforzheim empfiehlt Haushalten, sich auf mögliche Stromausfälle vorzubereiten und Notvorräte bereitzuhalten.


Großflächige Stromausfälle zeigen die Abhängigkeit des Alltags von einer stabilen Stromversorgung. Auch wenn die Versorgungssicherheit in Pforzheim als hoch gilt, können technische Defekte, Unwetter oder außergewöhnliche Ereignisse zu länger andauernden Ausfällen führen. Die Stadt appelliert daher an die Bevölkerung, frühzeitig Eigenvorsorge zu treffen.

Nach Angaben von Feuerwehr Pforzheim bedeutet ein Stromausfall mehr als fehlendes Licht. Heizungen, Telefon, Internet, Geldautomaten, Tankstellen und Aufzüge können ausfallen. Feuerwehrkommandant und Leiter des Katastrophenschutzes Sebastian Fischer weist darauf hin, dass vorbereitete Haushalte in solchen Situationen handlungsfähig bleiben.

Empfohlen wird ein Notvorrat, der mehrere Tage, idealerweise bis zu zehn Tage, ausreicht. Dazu zählen ausreichend Trinkwasser, haltbare Lebensmittel, die auch ohne Strom nutzbar sind, sowie Beleuchtungsmittel wie Taschenlampen und Kerzen. Ergänzend rät die Feuerwehr zu Ersatzbatterien, Powerbanks und einem batteriebetriebenen oder kurbelbetriebenen Radio, um Informationen auch ohne Internet oder Mobilfunk empfangen zu können.

Zur persönlichen Vorsorge gehören zudem benötigte Medikamente, ein Erste-Hilfe-Set, Hygieneartikel und etwas Bargeld, da Kartenzahlungen und Geldautomaten bei Stromausfällen nicht funktionieren. Warme Kleidung und Decken werden ebenso empfohlen. Campingkocher können hilfreich sein, dürfen jedoch ausschließlich im Freien verwendet werden. Die Feuerwehr betont, dass keine speziellen oder teuren Produkte nötig sind. Vorräte sollten aus Alltagsprodukten bestehen und regelmäßig erneuert werden.

Ergänzend stellt die Feuerwehr den Flyer „Was tun bei Stromausfall?“ bereit. Dieser informiert über richtiges Verhalten und über Notfallmeldestellen im Stadtgebiet. Diese sind in Feuerwehrhäusern, Polizeirevieren und an markanten Punkten eingerichtet und ermöglichen es, Notfälle persönlich zu melden, wenn Telefon und Mobilfunk ausfallen. Im November 2025 wurde in Pforzheim eine größere Übung von Feuerwehr, Deutschem Roten Kreuz und Technischem Hilfswerk durchgeführt, bei der rund 80 Einsatzkräfte den Betrieb solcher Meldestellen trainierten.

Erster Bürgermeister Dirk Büscher betont die gemeinsame Verantwortung von Stadt und Bürgerschaft. Kommunale Vorsorge sei wichtig, beginne aber im eigenen Haushalt. Wer vorbereitet sei, bleibe ruhiger, informiert und handlungsfähig und entlaste im Ernstfall auch die Einsatzkräfte.

Weitere Informationen bietet die Feuerwehr Pforzheim sowie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe an.

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