Pforzheim Stadtkreis

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Vortrag im Stadtarchiv: Leben des Porsche-Mitgründers Adolf Rosenberger

Vortrag im Stadtarchiv: Leben des Porsche-Mitgründers Adolf Rosenberger

Historiker Joachim Scholtyseck beleuchtet Biografie eines Pforzheimer Rennfahrers und Unternehmers.


Am Montag, 26. Januar 2026, findet um 19 Uhr im Stadtarchiv Pforzheim ein historischer Vortrag über Adolf Rosenberger statt. Der Bonner Geschichtsprofessor Joachim Scholtyseck zeichnet dabei den Lebensweg des Pforzheimer Rennfahrers und Mitgründers des Konstruktionsbüros von Ferdinand Porsche nach. Oberbürgermeister Peter Boch wird die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnen.

Der Vortrag wird im Veranstaltungsraum des Stadtarchivs in der Kronprinzenstraße 24 a durchgeführt und parallel als digitales Meeting angeboten. Der Veranstaltungsort ist nicht barrierefrei. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich und telefonisch oder per E-Mail beim Stadtarchiv möglich. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Montagabend im Archiv“ und findet anlässlich des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus statt.

Adolf Rosenberger führte bis in die frühen 1930er-Jahre ein erfolgreiches Leben als Rennfahrer. Nach dem Ende seiner sportlichen Laufbahn wurde er Geschäftsmann sowie Mitgründer, Geschäftsführer und Teilhaber des Porsche-Konstruktionsbüros. Dieses Unternehmen hätte 1930 beinahe seinen Sitz in Pforzheim gehabt. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten änderte sich Rosenbergers Situation grundlegend. Ab 1933 wurde er als Jude gesellschaftlich ausgegrenzt, verlor 1935 seine Teilhaberschaft und wurde zeitweise in einem Konzentrationslager inhaftiert. 1938 emigrierte er in die USA, wo er sich eine neue Existenz aufbauen musste.

Referent Joachim Scholtyseck war von 2001 bis 2024 Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Bonn. Im Herbst 2025 veröffentlichte er eine wissenschaftliche Studie über Adolf Rosenberger, die Grundlage des Vortrags ist.

 


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