Im Landkreis Böblingen ist ein Präventionsnetzwerk zur Bekämpfung von Kinderarmut gestartet.
Im Landkreis Böblingen ist unter dem Slogan „Starke Kinder chancenreich“ ein Präventionsnetzwerk gegen Kinderarmut gestartet. Auftakt war eine Veranstaltung mit rund 100 Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung, Bildungseinrichtungen, sozialen Organisationen, Beratungsstellen sowie weiteren Akteurinnen und Akteuren.
Ziel des Netzwerks ist es, bestehende Unterstützungsangebote für Familien besser zu vernetzen und sichtbar zu machen. Zugänge zu Hilfsangeboten sollen verbessert und Bedarfe frühzeitig erkannt werden.
Hintergrund ist, dass in Baden-Württemberg fast jedes fünfte Kind in Armut lebt oder von Armut bedroht ist. Kinderarmut wirkt sich neben der finanziellen Situation auch auf Bildungs- und Teilhabechancen aus.
Im Rahmen der Auftaktveranstaltung wurden bestehende Unterstützungsangebote im Landkreis vorgestellt. In Workshops und Gesprächsrunden tauschten sich die Teilnehmenden aus und entwickelten erste Ansätze für gemeinsame Maßnahmen.
„Armut betrifft immer mehr Familien – auch in unserer Region. Umso wichtiger ist es, frühzeitig hinzuschauen, Unterstützungsangebote gut zu vernetzen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Das Präventionsnetzwerk schafft dafür eine wichtige Grundlage und stärkt die Zusammenarbeit aller Akteurinnen und Akteure, die sich für gute Chancen von Kindern und Jugendlichen einsetzen“, sagte Dusan Minic, Dezernent Jugend und Soziales.
In den kommenden Monaten sollen die erarbeiteten Ansätze weiterentwickelt und konkrete Projekte umgesetzt werden. Das Netzwerk plant regelmäßige Treffen zur langfristigen Zusammenarbeit.
Eine weitere Veranstaltung ist für den 28. September vorgesehen. Daran sollen Landrat Roland Bernhard sowie politische Vertreterinnen und Vertreter teilnehmen.
Das Projekt wird durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration aus Landesmitteln unterstützt, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.
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Was ist das Ziel des Präventionsnetzwerks?
Das Netzwerk soll Unterstützungsangebote besser vernetzen, sichtbar machen und den Zugang für Familien verbessern.
Warum wurde das Netzwerk gegründet?
In Baden-Württemberg lebt fast jedes fünfte Kind in Armut oder ist davon bedroht.
Wer nahm an der Auftaktveranstaltung teil?
Rund 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Bildung, sozialen Organisationen und Beratungsstellen nahmen teil.
Was wurde bei der Auftaktveranstaltung gemacht?
Es wurden bestehende Angebote vorgestellt sowie in Workshops und Gesprächen erste Maßnahmen entwickelt.
Wie geht es nach dem Auftakt weiter?
Die Ansätze sollen weiterentwickelt und konkrete Projekte umgesetzt werden. Regelmäßige Treffen sind geplant.
Wann findet die nächste Veranstaltung statt?
Die nächste große Veranstaltung ist für den 28. September vorgesehen.
Wer unterstützt das Projekt?
Das Projekt wird durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration aus Landesmitteln unterstützt.

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