Erligheim

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Geschichte Erligheim im Überblick

Erligheim: Historische Entwicklung und Ortsgeschichte im Überblick

Von der ersten Erwähnung im Jahr 793 bis zur modernen Gemeindeentwicklung nach 1945.


Erligheim wurde erstmals im Lorscher Codex in einer auf 793 datierten Urkunde erwähnt. Der Ort gehört zu den frühen Siedlungen der ingheim-Namengruppe und gelangte wie Bönnigheim durch Schenkung an das Kloster Lorsch.

Im Hochmittelalter traten die Herren von Magenheim als Besitzer auf. Ab 1388 bestand ein Ganerbentum. Die Herren von Sachsenheim, Neipperg, Liebenstein und Gemmingen waren gemeinsame Eigentümer des Ortes.

Weitere Besitzverhältnisse zeigen frühe Güter des Klosters Weißenburg sowie ab 1245 des Stifts Backnang. Im Jahr 1574 wurde Erligheim nach dem Muster Bönnigheims in Viertel aufgeteilt. Der Ort ging schrittweise in den Besitz des Erzstifts Mainz über.

1785 kam Erligheim zum Herzogtum Württemberg und wurde dem Oberamt Bönnigheim zugeordnet. Im Zuge der Verwaltungsreform im 1806 gegründeten Königreich Württemberg erfolgte 1808 die Zuordnung zum Oberamt Besigheim. Seit 1822 ist Erligheim eine selbstständige Kommune. Mit der Auflösung des Oberamtes im Jahr 1938 wurde die Gemeinde dem Landkreis Ludwigsburg zugeordnet.

Am 8. April 1945 marschierten Truppen der Französischen Armee in Erligheim ein. In den Jahren von 1945 bis 1952 gehörte die Gemeinde zum Nachkriegsland Württemberg-Baden in der Amerikanischen Besatzungszone. Seit 1952 ist Erligheim Teil des Bundeslandes Baden-Württemberg.

Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die Gemeinde 155 Flüchtlinge und Heimatvertriebene auf, überwiegend im Neubaugebiet Aichert. In den Nachkriegsjahren entstanden Baugebiete am nordwestlichen und südöstlichen Ortsrand.

Zu den aktuellen Neubaugebieten zählen Aichert Nord und Im kleinen Flürrle. Ehemalige Baugebiete sind Hinter dem Dorf, Schmerbach, Rosenfeld, Ensbach, Blattwiesen, Kuhäcker und Winterrain II.

Ab Ende der 1960er Jahre wurden weitere Flächen am westlichen und südlichen Ortsrand erschlossen. Seit dem Ende der 1990er Jahre konzentriert sich die Bautätigkeit auf kleinere Areale im Westen und Nordosten.

Erligheim bildet zusammen mit der Stadt Bönnigheim und der Gemeinde Kirchheim am Neckar den Gemeindeverwaltungsverband Bönnigheim.

 


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Fragen und Antworten zur Geschichte von Erligheim

Wann wurde Erligheim erstmals erwähnt?
Erligheim wurde im Jahr 793 im Lorscher Codex erstmals urkundlich erwähnt.

Wer waren frühe Besitzer des Ortes?
Im Hochmittelalter traten die Herren von Magenheim als Besitzer auf. Später bestand ein Ganerbentum mit mehreren Adelsfamilien.

Was bedeutet das Ganerbentum in Erligheim?
Ab 1388 hatten die Herren von Sachsenheim, Neipperg, Liebenstein und Gemmingen gemeinsame Besitzrechte am Ort.

Wann wurde Erligheim Teil Württembergs?
Erligheim kam im Jahr 1785 zum Herzogtum Württemberg.

Seit wann ist Erligheim eine selbstständige Gemeinde?
Erligheim ist seit 1822 eine selbstständige Kommune.

Was geschah am Ende des Zweiten Weltkriegs in Erligheim?
Am 8. April 1945 marschierten Truppen der Französischen Armee in den Ort ein.

Welche Rolle spielten Flüchtlinge nach dem Krieg?
Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die Gemeinde 155 Flüchtlinge und Heimatvertriebene auf.

Welche Neubaugebiete gibt es in Erligheim?
Aktuelle Neubaugebiete sind Aichert Nord und Im kleinen Flürrle. Ehemalige Gebiete sind unter anderem Hinter dem Dorf, Schmerbach und Rosenfeld.

 

 

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