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Frauenanteil in MINT-Studiengängen steigt in Baden-Württemberg

Frauenanteil in MINT-Studiengängen steigt in Baden-Württemberg

Zum Aktionstag am 11. Februar zeigen aktuelle Zahlen wachsende Beteiligung von Frauen im MINT-Studium.


Immer mehr Frauen entscheiden sich in Baden-Württemberg für ein Studium in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Im Wintersemester 2024/25 waren knapp 44.900 Frauen in einem MINT-Fach eingeschrieben. Das ist der bislang höchste Wert. Der Frauenanteil an den MINT-Studierenden lag bei 33 Prozent. Insgesamt betrug der Frauenanteil an allen Studierenden 50 Prozent. Zehn Jahre zuvor lag der Frauenanteil in MINT-Fächern noch bei 29 Prozent.

Zwischen den einzelnen Studienbereichen bestehen deutliche Unterschiede. Besonders hoch war der Frauenanteil in der Pharmazie mit 69 Prozent sowie in der Biologie mit 67 Prozent. Deutlich niedriger fiel er in der Elektrotechnik und Informationstechnik mit 16 Prozent sowie in der Verkehrstechnik und Nautik mit 12 Prozent aus.

Auch im wissenschaftlichen Personal zeigt sich eine geringere Beteiligung von Frauen. Im Jahr 2024 lehrten und forschten an den baden-württembergischen Hochschulen insgesamt 3.310 Professorinnen und Professoren in MINT-Fächern. Darunter waren knapp 600 Frauen, was einem Anteil von 18 Prozent entspricht. Im selben Jahr wurden 239 Professorinnen und Professoren erstmals berufen, davon 109 in MINT-Fächern. Der Frauenanteil bei diesen Erstberufungen lag in MINT insgesamt bei 35 Prozent. In Mathematik und Naturwissenschaften betrug er 53 Prozent, in den Ingenieurwissenschaften 26 Prozent. Über alle Fachrichtungen hinweg lag der Frauenanteil an den Erstberufungen bei 41 Prozent.

Neben dem Studium qualifiziert auch die berufliche Ausbildung für Tätigkeiten im MINT-Bereich. Im Jahr 2024 befanden sich in Baden-Württemberg rund 71.900 Personen in einer MINT-Berufsausbildung, darunter 7.900 Frauen. Der Frauenanteil lag bei 11 Prozent und blieb damit im Vergleich zu den vergangenen zehn Jahren nahezu unverändert. Insgesamt arbeiteten 2024 fast 1,6 Millionen Menschen in Baden-Württemberg in einem MINT-Beruf. Der Frauenanteil unter den Erwerbstätigen betrug 18 Prozent.

Der Internationale Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft wird seit 2016 jährlich am 11. Februar begangen. Er macht auf die Rolle von Frauen in Wissenschaft und Technologie aufmerksam. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den MINT-Fächern, da hier ein hoher Fachkräftebedarf besteht.

 


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FAQ – Frauen in MINT-Fächern in Baden-Württemberg

Wie hoch ist der Frauenanteil im MINT-Studium?
Im Wintersemester 2024/25 lag der Frauenanteil bei 33 Prozent.

In welchen MINT-Fächern studieren besonders viele Frauen?
Die höchsten Anteile gab es in der Pharmazie und in der Biologie.

Wie viele Professorinnen arbeiten im MINT-Bereich?
Knapp 600 Professorinnen lehrten und forschten 2024 in MINT-Fächern an Hochschulen in Baden-Württemberg.

Wie entwickelt sich der Frauenanteil in der MINT-Berufsausbildung?
Er lag 2024 bei 11 Prozent und hat sich in den letzten zehn Jahren kaum verändert.

Wie viele Frauen arbeiten insgesamt in MINT-Berufen?
Der Frauenanteil unter den Erwerbstätigen im MINT-Bereich betrug 18 Prozent.

 

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