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Die Gemeinde Gemmrigheim im Landkreis Ludwigsburg verbindet wirtschaftliche Stärke, historische Entwicklung und eine ausgeprägte Kulturlandschaft am Neckar.
Gemmrigheim zählt mittlerweile über 4.900 Einwohner und erstreckt sich über eine Fläche von 823 Hektar entlang des Neckars. Die Gemeinde liegt in einem wirtschaftlich starken Umfeld im nördlichen Teil des Landkreises Ludwigsburg.
Die Landschaft ist durch Weinbau und steile Rebhänge geprägt. Gut ausgeschilderte Wanderwege erschließen das Gebiet und bieten einen hohen Freizeitwert. Zu den bekannten Routen zählen der Gemmrigheimer Rundwanderweg sowie die „Gemmrigheimer Steillagenrunde“, die durch Weinterrassen und Trockenmauern führt. Diese Trockenmauern bilden im Mittleren Neckarraum ein großflächiges Ensemble.
Die örtliche Infrastruktur umfasst mehrere Bäckereien und Metzgereien, ein Drogeriegeschäft sowie zwei Einkaufsmärkte zur Versorgung des täglichen Bedarfs. Im Gesundheitsbereich stehen mehrere Zahn- und Allgemeinärzte, zwei Physiotherapeuten sowie eine Apotheke zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch ein Altenpflegeheim mit betreutem Wohnen und einen ambulanten Pflegedienst.
Gemmrigheim ist an den öffentlichen Nahverkehr angebunden und erreicht die Ballungsräume Stuttgart und Heilbronn über Busverbindungen im Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart. Ein eigener Bahnanschluss besteht nicht.
Für Familien bietet die Gemeinde eine Grundschule sowie mehrere Kindergärten, darunter ein Naturkindergarten und eine Einrichtung in Passivhausbauweise. Seit 2012 verzeichnet Gemmrigheim das stärkste Bevölkerungswachstum im Landkreis. Auf dem Gelände einer ehemaligen Papierfabrik entstand das Wohn- und Gewerbegebiet „Neckarlust“.
Kulturhistorisch finden sich auf der Gemarkung Überreste eines römischen Gutshofs. In der evangelischen Johanneskirche befindet sich eine Turmkapelle mit Fresken aus der Zeit um 1400.
Freizeitangebote umfassen unter anderem eine Slipanlage am Neckar sowie stark genutzte Spazierwege entlang des Flusses. Veranstaltungen wie der „Gemmrigheimer Weinsommer“, der „Gemmrigheimer Herbst“ am zweiten Septemberwochenende und das zweijährliche „Fleckenfest“ prägen das Gemeindeleben.
Das Ehrenamt spielt eine zentrale Rolle. Zahlreiche Vereine und Organisationen arbeiten unter dem Motto „VEREINtes Gemmrigheim“ zusammen. Regelmäßige Veranstaltungen wie die „Gemmrigheimer Musiktage“, die „Gemmrigheimer Lesewochen“ und eine Vereinsmesse fördern das gesellschaftliche Leben.
Geografisch erstreckt sich das Gemeindegebiet vom Neckartal über Weinberge bis zu einer lössbedeckten Hochfläche am Rand des Ottmarsheimer Gäus. Der höchste Punkt liegt bei 277,71 Metern, der niedrigste bei 166,90 Metern.
Historisch wurde Gemmrigheim vermutlich im 5. oder 6. Jahrhundert gegründet und 1085 erstmals erwähnt. Besitzverhältnisse wechselten unter anderem zwischen den Grafen von Calw, den Pfalzgrafen von Tübingen und den Grafen von Vaihingen. Später gelangten die Rechte an Württemberg. Seit 1938 gehört die Gemeinde zum Landkreis Ludwigsburg.
Der Weinbau ist seit dem 12. Jahrhundert belegt. Die Industrialisierung begann 1865 mit dem Ausbau einer Neckarmühle zur Holzstoff- und später Papierfabrik. Nach 1945 entwickelte sich der Ort durch neue Wohn- und Gewerbegebiete weiter. Ein Teil des Kernkraftwerks Neckarwestheim liegt auf Gemmrigheimer Gebiet.
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Was zeichnet die Gemeinde Gemmrigheim aus?
Gemmrigheim ist durch Weinbau, eine ausgebaute Infrastruktur und eine Lage am Neckar geprägt.
Wie viele Einwohner hat Gemmrigheim?
Die Gemeinde hat über 4.900 Einwohner.
Welche Freizeitmöglichkeiten gibt es?
Es gibt Wanderwege, eine Slipanlage am Neckar und verschiedene Veranstaltungen wie den Weinsommer.
Wie ist die medizinische Versorgung?
Mehrere Ärzte, Physiotherapeuten und eine Apotheke sichern die Versorgung.
Gibt es Schulen und Kinderbetreuung?
Ja, es gibt eine Grundschule und mehrere Kindergärten, darunter ein Naturkindergarten.
Seit wann gibt es Weinbau in Gemmrigheim?
Der Weinbau ist seit dem 12. Jahrhundert nachgewiesen.
Wie ist die Verkehrsanbindung?
Die Gemeinde ist über Buslinien an den ÖPNV angebunden, hat jedoch keinen eigenen Bahnanschluss.
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