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Die Gemeinde Hildrizhausen im Landkreis Böblingen verbindet eine lange Geschichte mit ihrer Lage am Naturpark Schönbuch und stabilen Strukturen.
Hildrizhausen ist eine Gemeinde im Landkreis Böblingen in Baden-Württemberg. Der Ort liegt auf der Schönbuchlichtung etwa neun Kilometer südlich von Böblingen am Nordrand des Naturparks Schönbuch. Die Gemeinde gehört zur Region Stuttgart und zum Regierungsbezirk Stuttgart.
Die Gesamtfläche beträgt 12,16 Quadratkilometer bei einer Höhenlage von 481 Metern über Normalnull. Die Koordinaten lauten 48° 38′ N und 8° 58′ O. Zum 31. Dezember 2024 hatte Hildrizhausen 3.581 Einwohner. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 294 Einwohnern je Quadratkilometer.
Zur Gemeinde gehört ausschließlich das Dorf Hildrizhausen. Weitere Bestandteile sind der Wohnplatz Kohltor sowie die Wüstung Kapelle St. Johannes „zum Stein im Schönbuch“. Die Gemeinde ist Teil des Gemeindeverwaltungsverbands Holzgerlingen gemeinsam mit der Nachbargemeinde Altdorf.
Bei Hildrizhausen entspringt eine der zwei Quellen der Würm. Der Quellast wird bis zur Vereinigung mit der Altdorfer Würm als Hildrizhauser Würm bezeichnet. Große Teile der Gemarkung stehen als Landschaftsschutzgebiet unter Schutz. Im Süden liegen die Schonwälder Eselstritt und Mähdertal. Zusätzlich bestehen Anteile an einem FFH-Gebiet, einem Vogelschutzgebiet sowie am Naturpark Schönbuch.
Die Ursprünge der Gemeinde reichen vermutlich bis in die Zeit um 800 n. Chr. zurück. Bereits um die Jahrtausendwende waren die Grafen von Hildrizhausen vor Ort ansässig. Sie werden unter anderem im Jahr 1007 in einer Schenkungsurkunde von Kaiser Heinrich II. erwähnt. Ein Nachkomme, Eberhard von Hilteratshusen, wurde 1097 zum Bischof von Eichstätt ernannt und 1110 geweiht.
Nach dem Aussterben des Grafengeschlechts nach 1100 wechselte der Besitz mehrfach. Die Burg Hilteratshusen wurde um 1122 von Herzog Friedrich II. von Schwaben erworben und ging später an die Pfalzgrafen von Tübingen über. Im Jahr 1165 wurde sie im Zuge der Tübinger Fehde zerstört.
Das Dorf wurde am 2. Januar 1296 an das Kloster Bebenhausen verpfändet und kam 1382 endgültig an die Grafen von Württemberg. In der Folge gehörte Hildrizhausen zunächst zum Oberen Amt des Schönbuchs und später zum Amt beziehungsweise Oberamt Herrenberg. Seit 1938 ist die Gemeinde Teil des Landkreises Böblingen.
Im Zweiten Weltkrieg wurde Hildrizhausen in der Nacht vom 7./8. Oktober 1943 durch Brandbomben schwer zerstört. Mehr als 60 Familien verloren dabei ihr Zuhause.
Nach 1945 gehörte die Gemeinde zunächst zum Land Württemberg-Baden und wurde 1952 Teil des Bundeslands Baden-Württemberg. Zwischen 1988 und 2000 erfolgte eine umfassende Ortskernsanierung mit Schwerpunkt auf Infrastruktur und öffentliche Gebäude.
Historisch bedeutsam ist die Pfarrkirche St. Nikomedes, deren Bau vermutlich um 1050 begonnen wurde. Sie wurde spätestens um 1080 im romanischen Stil errichtet und 1275 erstmals urkundlich erwähnt.
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Wo liegt Hildrizhausen?
Hildrizhausen liegt im Landkreis Böblingen in Baden-Württemberg, etwa neun Kilometer südlich von Böblingen am Rand des Naturparks Schönbuch.
Wie viele Einwohner hat Hildrizhausen?
Zum 31. Dezember 2024 hatte die Gemeinde 3.581 Einwohner.
Welche Bedeutung hat die Würm für Hildrizhausen?
In Hildrizhausen entspringt eine der zwei Quellen der Würm.
Seit wann existiert Hildrizhausen?
Die Ursprünge der Gemeinde reichen vermutlich bis in die Zeit um 800 n. Chr. zurück.
Was geschah im Zweiten Weltkrieg in Hildrizhausen?
In der Nacht vom 7./8. Oktober 1943 wurde der Ort durch Brandbomben schwer zerstört, wobei über 60 Familien obdachlos wurden.
Welche historischen Bauwerke gibt es?
Die Pfarrkirche St. Nikomedes wurde vermutlich um 1050 begonnen und spätestens um 1080 errichtet.
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