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Im Stadt- und Landkreis Karlsruhe ist die Zahl der Straftaten 2025 deutlich gesunken. Die Polizei verzeichnete den niedrigsten Wert seit zwei Jahrzehnten.
Im Jahr 2025 registrierte das Polizeipräsidium Karlsruhe insgesamt 38.643 Straftaten. Das sind 3.755 Fälle weniger als im Vorjahr und ein Rückgang um 8,9 Prozent. Damit wurde der niedrigste Stand der vergangenen 20 Jahre erreicht. Der Rückgang liegt über dem Landesdurchschnitt von Baden-Württemberg.
Auch die sogenannte Häufigkeitszahl, die Straftaten pro 100.000 Einwohner abbildet, sank erneut. Sie verringerte sich von 5.532 auf 5.049 und erreichte ebenfalls den besten Wert seit 20 Jahren. Im landesweiten Vergleich der 13 Polizeipräsidien belegt Karlsruhe damit Rang neun. Die Aufklärungsquote lag mit 59,3 Prozent leicht unter dem Vorjahreswert und unter dem Landesdurchschnitt.
Diebstahlsdelikte blieben trotz eines deutlichen Rückgangs mit 12.879 Fällen die häufigste Deliktsform. Die Zahl sank um 1.580 Fälle. Die Aufklärungsquote stieg leicht auf 31,7 Prozent. Körperverletzungsdelikte gingen von 3.966 auf 3.710 Fälle zurück, bleiben jedoch auf hohem Niveau. Einfache Körperverletzungen und gefährliche oder schwere Körperverletzungen nahmen jeweils ab.
Straftaten mit Messerbeteiligung verharrten auf hohem Niveau. Im öffentlichen Raum wurden 189 Fälle registriert, nahezu unverändert zum Vorjahr. Als Reaktion wurden in Karlsruhe zwei Messerverbotszonen eingerichtet. Wohnungseinbruchsdiebstähle nahmen erneut um rund elf Prozent zu und erreichten den höchsten Stand seit 2017. Etwa die Hälfte der Taten blieb im Versuchsstadium.
Betrügerische Anrufe wie Enkeltrick oder Schockanrufe gingen weiter zurück. Gleichzeitig stieg der verursachte Vermögensschaden auf rund 1,1 Millionen Euro. Auch Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung sanken auf 946 Fälle. Der Rückgang betraf insbesondere digitale Delikte und Sexualstraftaten im öffentlichen Raum.
Straftaten gegen das Leben verringerten sich deutlich auf 27 Fälle, von denen der Großteil Versuche waren. Die Rauschgiftkriminalität sank erneut, unter anderem im Zusammenhang mit der seit 2024 geltenden Teillegalisierung von Cannabis. Die Zahl drogenbedingter Todesfälle blieb unverändert bei elf.
Gewalt gegen Polizeibeamtinnen und -beamte ging leicht zurück, bleibt jedoch ein zentrales Problemfeld. Auch Fälle häuslicher Gewalt nahmen leicht ab, wobei der überwiegende Teil der Betroffenen Frauen waren. Die Cyberkriminalität sank geringfügig, gleichzeitig stieg der Anteil junger Tatverdächtiger.
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