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Die Pelagiuskirche in Nufringen zählt zu den ältesten Bauwerken der Region und vereint mittelalterliche Architektur mit späteren Ergänzungen.
Die Pelagiuskirche ist die evangelische Pfarrkirche von Nufringen im Landkreis Böblingen und als Baudenkmal beim Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg eingetragen. Die Kirchengemeinde gehört zum Kirchenbezirk Herrenberg der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.
Der älteste Teil der Kirche ist der romanische Wehrturm, der um 1150 errichtet wurde. Er diente zusammen mit einer hohen Ummauerung dem Schutz der Bevölkerung bei feindlichen Überfällen. Die Kirche zählt damit zu den befestigten Dorfkirchen der Region.
Das Bauwerk ist als Saalkirche ausgeführt. Es besteht aus einem Langhaus, einem eingezogenen, dreiseitig geschlossenen Chor im Osten sowie einem Kirchturm an der Nordwand des Langhauses. Die unteren Geschosse des Turms stammen aus der Bauzeit um 1150.
Um 1300 wurden der Chor und die Sakristei angebaut. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts folgte die Erweiterung durch eine Seitenkapelle. Um 1400 wurde der Turm um ein Fachwerkgeschoss erhöht, das seitdem die Turmuhr und den Glockenstuhl beherbergt. Den Abschluss bildet ein Pyramidendach.
Der Innenraum des Langhauses ist mit einer Flachdecke ausgestattet. Um 1750 wurde an der Westseite eine Empore eingebaut. Die Glasmalereien stammen von Wolf-Dieter Kohler.
Zur Ausstattung gehören eine Steinkanzel mit Baldachin sowie ein Taufstein aus dem 14. Jahrhundert. Eine Glocke von Hans Lachenmaier aus dem Jahr 1505 befindet sich weiterhin im Turm.
Im Jahr 1996 wurde die Taufkapelle unter Mitwirkung von Herbert Günterberg gestaltet. Für Sanierung und Instandhaltung wurde die Stiftung Pelagiuskirche Nufringen eingerichtet.
Das benachbarte Pfarrhaus wurde 1599 von Elias Gunzenhäuser errichtet. Dort verbrachte der Maler Theodor Schüz von 1835 bis 1858 seine Kindheit.
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Wann wurde die Pelagiuskirche erbaut?
Der älteste Teil, der romanische Wehrturm, wurde um 1150 errichtet.
Welche Funktion hatte der Turm der Kirche ursprünglich?
Der Turm diente zusammen mit einer Ummauerung dem Schutz der Bevölkerung bei Angriffen.
Welche baulichen Erweiterungen gab es im Laufe der Zeit?
Um 1300 wurden Chor und Sakristei angebaut, gegen Ende des 15. Jahrhunderts eine Seitenkapelle ergänzt.
Welche besonderen Ausstattungsmerkmale besitzt die Kirche?
Zur Ausstattung gehören eine Steinkanzel, ein Taufstein aus dem 14. Jahrhundert und eine Glocke von 1505.
Welche Bedeutung hat das Pfarrhaus neben der Kirche?
Das Pfarrhaus aus dem Jahr 1599 war der Kindheitsort des Malers Theodor Schüz.
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