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Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 zeigt sinkende Fallzahlen in vielen Deliktsbereichen. Besonders im öffentlichen Raum, bei Gewalt- und Einbruchskriminalität sind deutliche Rückgänge festzustellen. Zugleich steigen Fälle der Partnerschaftsgewalt sowie die Schadenssummen bei Cybercrime.
Die Allgemeinkriminalität in Baden-Württemberg ist im Jahr 2025 um 5,7 Prozent auf rund 522.000 registrierte Straftaten gesunken. Gegenüber 2016 bedeutet dies einen Rückgang um etwa 64.000 Fälle. Die Aufklärungsquote liegt bei 60,5 Prozent. Erfasst sind alle Straftaten ohne ausländerrechtliche Verstöße.
Im öffentlichen Raum ging die Allgemeinkriminalität 2025 um 7,6 Prozent zurück. Mit rund 223.000 Fällen wurde der niedrigste Stand der vergangenen zehn Jahre erreicht, sofern die pandemiebedingten Sonderjahre unberücksichtigt bleiben. Seit 2016 entspricht dies einem Minus von etwa 32.000 Fällen. Den größten Anteil haben Diebstahlsdelikte, Vermögens- und Fälschungsdelikte sowie Sachbeschädigungen.
Aggressionsdelikte im öffentlichen Raum nahmen um 3,5 Prozent auf rund 28.600 Fälle ab. Die Polizei klärte 82 Prozent dieser Taten auf. Etwa 60 Prozent entfielen auf einfache Körperverletzungen. Gewaltkriminalität machte vier Prozent der Allgemeinkriminalität im öffentlichen Raum aus und sank um 6,2 Prozent auf rund 9.600 Fälle. Die Aufklärungsquote lag bei 71,5 Prozent.
Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung im öffentlichen Raum gingen um knapp zehn Prozent zurück. Rund 3.000 Fälle wurden registriert, was etwa 22 Prozent aller Sexualstraftaten entspricht. Die Aufklärungsquote betrug 71,4 Prozent. Messerangriffe sanken um elf Prozent auf knapp 1.200 Fälle. Fast 80 Prozent dieser Taten wurden aufgeklärt, bei Mord und Totschlag mit Messer sogar über 90 Prozent. Rund jeder fünfte Messerangriff ereignete sich im öffentlichen Personennahverkehr.
Insgesamt gingen die Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung 2025 um 4,5 Prozent auf rund 13.800 Fälle zurück. Knapp die Hälfte entfiel auf die Verbreitung, den Erwerb oder Besitz pornographischer Inhalte. Fälle mit kinderpornographischem Bezug nahmen um 15,6 Prozent auf rund 4.200 ab.
Entgegen dem allgemeinen Trend stieg die Partnerschaftsgewalt 2025 um 2,1 Prozent auf rund 17.400 Fälle und erreichte damit ein Zehnjahreshoch. Etwa drei Viertel der Taten waren Körperverletzungsdelikte. Knapp 80 Prozent der Opfer waren Frauen, ein ähnlich hoher Anteil der Tatverdächtigen Männer. 19 Menschen kamen 2025 infolge von Partnerschaftsgewalt ums Leben. Rund 10.600 Opfer wurden verletzt.
Im Bereich Cybercrime sank die Zahl der Inlandsstraftaten um 9,2 Prozent auf rund 13.600 Fälle. Computerbetrug stellte mit etwa 11.300 Fällen den größten Anteil. Trotz sinkender Fallzahlen stieg der registrierte Schaden auf rund 18,1 Millionen Euro. Zusätzlich wurden rund 29.200 Auslandsstraftaten erfasst, mit einer sehr niedrigen Aufklärungsquote von unter einem Prozent und einem Schaden von etwa 22,9 Millionen Euro.
Straftaten mit dem Tatmittel Internet oder IT-Geräten blieben mit rund 46.000 Fällen nahezu konstant. Der Schaden erhöhte sich jedoch auf rund 92 Millionen Euro. Bei zusätzlich erfassten rund 80.000 Auslandsstraftaten lag der Schaden bei etwa 303 Millionen Euro. Betrügerische Anrufstraftaten wie „Enkeltrick“, „Schockanruf“ oder „falscher Polizeibeamter“ stiegen unter Einbeziehung der Auslandsfälle um 65,6 Prozent auf rund 14.600 Fälle. Der Gesamtschaden belief sich auf rund 23,1 Millionen Euro, bei einer Versuchsquote von über 96 Prozent.
Die Wohnungseinbruchskriminalität ist langfristig deutlich rückläufig. Von 12.255 Fällen im Jahr 2015 sank die Zahl bis 2025 um 52,3 Prozent auf 5.844 Fälle. Fast jeder zweite Einbruch scheiterte bereits im Versuch.
Zur transparenten Darstellung der Sicherheitslage wurde 2025 eine neue landeseigene Website eingerichtet. Unter der Domain sicher-bw.de werden die Ergebnisse der Polizeilichen Kriminalstatistik digital aufbereitet und öffentlich zugänglich gemacht.
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