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Die Gemeinde Weil im Schönbuch im Landkreis Böblingen zeichnet sich durch ihre Lage im Naturpark Schönbuch, eine ausgeprägte Siedlungsentwicklung und mehrere Ortsteile aus.
Weil im Schönbuch ist eine Gemeinde im Landkreis Böblingen in Baden-Württemberg. Sie liegt rund 30 Kilometer südwestlich von Stuttgart, etwa zwölf Kilometer südlich von Böblingen und rund 15 Kilometer nördlich von Tübingen. Die Gemeinde befindet sich auf der Schönbuchlichtung am Nordrand des Naturparks Schönbuch entlang der Bundesstraße 464.
Die Höhenlage reicht von 432 bis 487 Metern. Der höchste Punkt der Gemarkung liegt bei 519,19 Metern südwestlich des Ortes, der tiefste Punkt bei 357,23 Metern im Tal der Schaich. Etwa 44 Prozent der Gemeindefläche sind bewaldet.
Der historische Ortskern liegt auf einem in Ost-West-Richtung verlaufenden Höhenrücken. Dieser wird im Norden durch das Totenbach- und Seitenbachtal sowie im Süden durch das Schaichtal begrenzt. Die Siedlung entwickelte sich entlang des Höhenrückens und auf dem flachen Nordhang, während der steile Südhang weitgehend unbebaut blieb.
Weil im Schönbuch grenzt an Schönaich, Waldenbuch, Dettenhausen, den Tübinger Ortsteil Bebenhausen, Altdorf und Holzgerlingen. Die Gemeinde liegt im südöstlichen Teil des Landkreises Böblingen und grenzt an den Landkreis Tübingen.
Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Breitenstein, Neuweiler und Weil im Schönbuch. Diese waren bis in die 1970er Jahre eigenständige Gemeinden. Breitenstein umfasst das Dorf gleichen Namens. Neuweiler besteht aus dem Dorf Neuweiler und dem Wohnplatz Eschmühle. Zum Ortsteil Weil im Schönbuch gehören das Dorf sowie die Wohnplätze Obere Rauhmühle, Totenbachmühle und Untere Rauhmühle.
Naturräumlich gehört das Gebiet zur Einheit Schönbuch und Glemswald. Die Landschaft ist durch die Holzgerlinger Liasplatte geprägt, die durch den Oberlauf der Schaich in zwei schmale Riedel gegliedert wird. Teile der Fläche sind mit Löss bedeckt. Breitenstein und Neuweiler liegen auf der Stubensandsteinfläche an Seitenbächen der oberen Aich.
In der Region bestehen mehrere Schutzgebiete. Dazu zählen Landschaftsschutzgebiete wie Glemswald, Gebietsteile um Breitenstein sowie der Schönbuchrand mit Schaich-, Ramsbachtal und Österhalde. Die Gemeinde hat Anteile an den FFH-Gebieten Glemswald und Stuttgarter Bucht sowie am Naturpark Schönbuch und einem Vogelschutzgebiet.
Historisch kamen der Hauptort sowie die Ortsteile Breitenstein und Neuweiler während der Reformation mit dem Kloster Bebenhausen an Württemberg. Nach der Auflösung des Kloster-Oberamtes im Jahr 1807 wurden die Orte verwaltungsmäßig dem Oberamt und ab 1938 dem Landkreis Böblingen zugeordnet. Die Eingemeindung von Breitenstein und Neuweiler erfolgte 1971.
Seit 1945 entwickelte sich der Hauptort sichtbar weiter. 1955 entstand auf Boden des Schaichhofs eine Nebenerwerbssiedlung, die zwischen 1965 und 1970 zur Siedlung „Im Troppel“ erweitert wurde. Bis zur Mitte der 1960er Jahre wurden im Norden und Westen größere Neubauflächen erschlossen, die in den 1970er Jahren im Nordosten ergänzt wurden. In den 1980er Jahren folgten weitere Bauflächen im Westen, wodurch eine Verbindung zur Schaichhofsiedlung entstand. Ein weiteres Baugebiet entstand südlich an der Tübinger Straße.
Seit der Jahrtausendwende konzentriert sich die Bebauung auf kleinere Flächen im Nordwesten und Osten. Ein großes Gewerbegebiet befindet sich am westlichen Ortsrand. In Breitenstein wurden in den 1950er und 1980er Jahren neue Siedlungsflächen erschlossen. In Neuweiler konzentrierte sich die Bebauung bis zur Mitte der 1960er Jahre auf den westlichen Ortsrand, während in den 1980er Jahren ein weiteres Gebiet im Norden entstand.
Verkehrstechnisch ist die Gemeinde über Landes- und Kreisstraßen sowie die Bundesstraße 464 angebunden. Die Schönbuchbahn Böblingen–Dettenhausen wurde 1910 als Stichbahn gebaut, 1967 eingestellt und 1996 wieder in Betrieb genommen. Drei Haltestellen verbinden die Gemeinde mit dem Netz der S-Bahn Stuttgart. Der öffentliche Nahverkehr erfolgt zusätzlich über Buslinien des Verkehrs- und Tarifverbundes Stuttgart.
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Was ist Weil im Schönbuch?
Weil im Schönbuch ist eine Gemeinde im Landkreis Böblingen in Baden-Württemberg.
Wo liegt Weil im Schönbuch geografisch?
Die Gemeinde liegt rund 30 Kilometer südwestlich von Stuttgart, zwölf Kilometer südlich von Böblingen und etwa 15 Kilometer nördlich von Tübingen.
Wie hoch liegt Weil im Schönbuch?
Die Höhenlage reicht von 432 bis 487 Metern, mit einem höchsten Punkt bei 519,19 Metern und einem tiefsten Punkt bei 357,23 Metern.
Welche Ortsteile gehören zur Gemeinde?
Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Breitenstein, Neuweiler und Weil im Schönbuch.
Wie hoch ist der Waldanteil der Gemeinde?
Etwa 44 Prozent der Gemeindefläche sind bewaldet.
Welche Verkehrsanbindungen bestehen?
Die Gemeinde ist über Straßen sowie die Bundesstraße 464 angebunden. Zudem besteht Anschluss an die Schönbuchbahn und Buslinien des VVS.
Wann wurden Breitenstein und Neuweiler eingemeindet?
Die Eingemeindung erfolgte im Jahr 1971.
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