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Weingarten (Baden) liegt zwischen Oberrheinebene und Kraichgau und ist durch vielfältige Naturräume sowie eine wechselvolle Verwaltungsgeschichte geprägt.
Die Gemarkung von Weingarten (Baden) umfasst 29,4 Quadratkilometer und liegt im nördlichen Teil des Landkreises Karlsruhe. In diesem Gebiet treffen zwei Naturräume aufeinander.
Im Westen erstrecken sich die Hardtebenen des nördlichen Oberrhein-Tieflands mit sandigen bis kiesigen Dünen, Schotterflächen und lehmigen Niederungen am Bruchrand. Im Osten liegen die stark gegliederten Bruchsaler Randhügel des westlichen Kraichgaus, die durch steile Westabfälle sowie Lößschluchten und Hangterrassen gekennzeichnet sind.
Die Pfinz bildet im Westen die Grenze zur Stadt Stutensee. Der tiefste Punkt der Gemarkung liegt im Norden am Grenzgraben auf etwa 110 Meter über Normalnull. Im Westen erreicht das Gelände auf dem Sohlbild etwa 254 Meter über Normalnull.
Die Gemeinde hat Anteil an zwei Naturschutzgebieten. Das Weingartener Moor wurde 1940 ausgewiesen und umfasst insgesamt 265,5 Hektar, davon liegen 149 Hektar auf Weingartener Gemarkung. Das Naturschutzgebiet Ungeheuerklamm wurde 1996 ausgewiesen und umfasst 51 Hektar.
Der Landesentwicklungsplan ordnet Weingarten der Randzone des Verdichtungsraums Karlsruhe/Pforzheim zu.
Historisch geht Weingarten auf eine frühmerowingische Siedlung zurück. Die Lehnsherrschaft gelangte 1368 an die Kurpfalz, die den Ort dem Oberamt Bretten zuordnete.
Nach der Säkularisation im Jahr 1803 fiel Weingarten an Baden. Am 6. Dezember 1809 wurde der Ort dem Amt Durlach zugewiesen, das am 1. Oktober 1864 zum Bezirksamt erhoben wurde. Nach der Auflösung dieses Bezirksamts zum 1. April 1924 wechselte Weingarten zum Bezirksamt Karlsruhe. Daraus entstand am 25. Juni 1939 der Landkreis Karlsruhe.
Die Gemeinde gliedert sich in den Teilort Weingarten sowie die Wohnplätze Sallenbusch, Sohl, Waldbrücke und Werrabronn. Der Ort „Baracken und Wohnhaus im Bruch“ ist aufgegangen.
Die Topografie ist geprägt von lössbedeckten Hügeln im Osten, die vom Walzbachtal durchzogen werden. Der Untergrund besteht überwiegend aus Hauptmuschelkalk, dessen harte Trochitenkalkbänke insbesondere am westlichen Steilabbruch landschaftsbildend sind.
Auch größere Taleinschnitte wie das Walzbachtal legen diese Gesteinsschichten frei. Im westlichen Mauertal sowie am Vorderen Heuberg sind weitere Schichten des Muschelkalks sichtbar. Im Nordosten tritt unter dem Löss Nodosuskalk an die Oberfläche.
Der westliche Teil der Gemarkung umfasst die Gebirgsrandniederung mit kalkhaltigen Lehmböden und Torfböden sowie sandige Kiese der Rheinniederterrasse. Den westlichen Rand bildet die Pfinzniederung.
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Wie groß ist die Gemarkung von Weingarten (Baden)?
Die Gemarkung umfasst 29,4 Quadratkilometer.
Welche Naturräume treffen in Weingarten aufeinander?
Die Hardtebenen des Oberrhein-Tieflands im Westen und die Bruchsaler Randhügel des Kraichgaus im Osten.
Wo liegt der tiefste Punkt der Gemeinde?
Der tiefste Punkt liegt im Norden am Grenzgraben auf etwa 110 Meter über Normalnull.
Welche Naturschutzgebiete gibt es?
Das Weingartener Moor und die Ungeheuerklamm.
Wie ist die historische Verwaltungsgliederung verlaufen?
Weingarten gehörte zur Kurpfalz, kam 1803 zu Baden und wurde später verschiedenen Ämtern und dem Landkreis Karlsruhe zugeordnet.
Welche Ortsteile gehören zur Gemeinde?
Weingarten sowie die Wohnplätze Sallenbusch, Sohl, Waldbrücke und Werrabronn.
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