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Eine überlieferte Sage aus Weissach erzählt von verpfändeten Waldflächen, einer Frist im Jahr 1210 und einem Konflikt mit dem Abt des Klosters Maulbronn.
Eine Sage aus Weissach berichtet von einem Streit um verpfändete Waldflächen zwischen der Gemeinde Weissach und dem Kloster Maulbronn.
Der Überlieferung zufolge musste die Gemeinde Weissach in einer Notlage Teile von Waldungen in Bonlanden und im Maisental an das Kloster Maulbronn verpfänden. In der Vereinbarung wurde festgelegt, dass das geliehene Geld an einem bestimmten Tag des Jahres 1210 um 12 Uhr mittags dem Abt persönlich zurückgegeben werden müsse. Erfolgt die Rückgabe nicht fristgerecht, sollten die Waldflächen an das Kloster verfallen.
Der Schultheiß und der Magistrat von Weissach trafen nach der Sage pünktlich in Maulbronn ein. Dort wurde ihnen mitgeteilt, dass der Abt noch nicht anwesend sei. Sie sollten bis zu seiner Rückkehr warten und erhielten Essen und Wein.
Der Überlieferung zufolge verloren die Weissacher dabei die Zeit aus dem Blick. Kurz nach 12 Uhr erschien der Abt und erklärte, dass er das Geld nicht um 12 Uhr erhalten habe. Damit seien die Waldungen an das Kloster Maulbronn verfallen.
Die Weissacher verließen daraufhin verärgert den Ort. Zwei Jahre später sollen sie den Abt getötet haben. Nach der Sage drohte ihnen dafür keine Strafe, da der Abt zu diesem Zeitpunkt vogelfrei gewesen sei.
Der sich schützende Abt ist nach der Überlieferung bis heute Hauptfigur des Marktbrunnens.
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