Hinweis: Die auf dieser Homepage veröffentlichten Texte sowie visuellen Inhalte wurden ganz oder teilweise mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt oder redaktionell bearbeitet.
Mit über zwei Millionen Euro stärkt das Land die Infrastruktur im Landkreis Calw: Neun Projekte erhalten Förderung – von Kindergartenneubauten bis zur Feuerwehrtechnik.
Calw, – Der Landkreis Calw profitiert mit insgesamt 2.030.000 Euro von der ersten Verteilungsrunde des Ausgleichstocks 2025. Die Fördermittel wurden am 21. Juli unter dem Vorsitz von Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder beim Regierungspräsidium Karlsruhe beschlossen. Gefördert werden neun konkrete Maßnahmen in mehreren Kommunen des Landkreises – ein klares Zeichen für gezielte Unterstützung in Bereichen mit hoher gesellschaftlicher Bedeutung.
Der größte Anteil der Mittel fließt in den Ausbau frühkindlicher Bildung:
850.000 Euro gehen nach Altensteig, zur Schaffung zusätzlicher Betreuungsplätze in der Kita Spielberg.
340.000 Euro erhält Ebhausen für den Neubau eines Kindergartens in Modulbauweise am Wetzelweg.
Weitere Mittel fließen u. a. in die Sanierung der Kitas in Ebershardt (95.000 €) und in den Umbau von Wohnraum zu Kita-Gruppen in Altensteig (190.000 €).
Auch Investitionen in Sicherheit und öffentliche Infrastruktur werden gefördert:
285.000 Euro für die Anschaffung eines neuen Hilfeleistungslöschfahrzeugs (HLF 10) in Altensteig.
120.000 Euro für die Sanierung des Sportbodens in der Eichwaldhalle Altensteig.
70.000 Euro zur Erweiterung der Pausenhalle zur Ganztagesbetreuung in Höfen an der Enz.
In Dobel werden zudem zwei kleinere, aber wichtige Maßnahmen unterstützt:
50.000 Euro für die Sanierung der Toilettenanlage der Aussegnungshalle.
30.000 Euro für die Errichtung einer Ölabscheideranlage mit Tankstelle.
Regierungspräsidentin Felder betonte, dass die wirtschaftliche Lage vieler Kommunen spürbar schwieriger geworden sei:
„Die Rücklagen vieler Gemeinden reichen nicht aus, um langfristig die steigenden Investitionsbedarfe zu decken.“
Die aktuelle Steuerschätzung prognostiziert zudem bis 2029 jährlich 5,4 Milliarden Euro weniger Einnahmen für Kommunen bundesweit. Der Ausgleichstock soll diesen Trend abfedern und finanzschwache Gemeinden unterstützen.
Der Ausgleichstock ist Teil des kommunalen Finanzausgleichs in Baden-Württemberg. Für das Jahr 2025 stehen 165 Millionen Euro landesweit zur Verfügung, um finanzschwache Gemeinden gezielt zu fördern. Die Zuweisungen werden durch regionale Ausschüsse vergeben und können auch ergänzend zu anderen Förderungen gewährt werden.
Kommentar schreiben