Böblingen

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Schönbuchbahn: CAF sagt Neustart mit acht Zügen bis 23. Februar zu

Schönbuchbahn: CAF sagt Neustart mit acht Zügen bis 23. Februar zu

Nach Störungen bei neuen Elektrozügen bleibt der Zugverkehr der Schönbuchbahn vorerst eingestellt. Hersteller CAF legt einen verbindlichen Maßnahmenplan vor und sagt einen stabilen Halbstundentakt ab 23. Februar zu.


Nach Fahrzeugstörungen bei der Schönbuchbahn ist ein Maßnahmenplan zur Wiederaufnahme des Zugbetriebs vereinbart worden. In einem Spitzengespräch zwischen Landrat Roland Bernhard, dem Zweckverband Schönbuchbahn und der Geschäftsführung der CAF Deutschland GmbH wurde ein verbindlicher Fahrplan für die erneute Inbetriebnahme der neuen Elektrozüge festgelegt. Als Zieltermin wurde der 23. Februar genannt. Bis dahin bleibt es bei einem umfassenden Schienenersatzverkehr mit Bussen.

Die Frist bis zum 23. Februar ist nach Angaben aus dem Gespräch auch durch eine Straßensperrung entlang der Strecke begründet. Diese Sperrung würde den Schienenersatzverkehr erheblich beeinträchtigen. Vor diesem Hintergrund soll der Zugbetrieb rechtzeitig wieder aufgenommen werden, sofern die Fahrzeuge im Alltag zuverlässig einsetzbar sind.

CAF akzeptiert die gesetzte Frist und sagt zu, bis zum 23. Februar die für einen stabilen Halbstundentakt notwendigen Fahrzeuge bereitzustellen. Für den Betrieb im 30-Minuten-Takt sollen mindestens sechs Züge voll funktionsfähig zur Verfügung stehen. Zusätzlich sind zwei weitere Fahrzeuge als Reserve vorgesehen. Insgesamt sollen damit acht Züge eingesetzt werden können, um den verlässlichen Betrieb abzusichern.

Für die dichtere Verbindung im 15-Minuten-Takt zwischen Böblingen und Holzgerlingen sind weiterhin Busse vorgesehen. Ein Umstieg auf einen 15-Minuten-Takt auf der Schiene ist als zweite Stufe beschrieben. Innerhalb eines Monats soll CAF Klarheit schaffen, bis wann weitere Fahrzeuge für diese Stufe verfügbar sind.

Zur Stabilisierung kündigt CAF eine personelle und technische Verstärkung an. Das Team vor Ort soll verdoppelt werden. Ein neuer Instandhaltungsleiter ist benannt und bereits im Einsatz. Zusätzlich werden Fachkräfte von anderen CAF-Standorten sowie aus dem Stammwerk in Spanien nach Böblingen entsandt. In der Werkstatt soll eine auf 18 Mitarbeitende verstärkte Mannschaft im Zwei-Schicht-Betrieb arbeiten.

Landrat Roland Bernhard begründet das Vorgehen mit der Belastung für Fahrgäste durch die Ausfälle und mit dem Ziel, einen zuverlässigen Fahrplan ohne kurzfristige Änderungen zu ermöglichen. Er kündigt an, die Umsetzung des Maßnahmenplans engmaschig zu kontrollieren und die Weiterentwicklung zur zweiten Stufe weiter einzufordern. CAF erklärt, die Verantwortung zu übernehmen, die Maßnahmen umzusetzen und die Zuverlässigkeit der Züge herzustellen.

Vor dem 23. Februar ist ein weiteres Treffen vorgesehen, um die Einsatzfähigkeit der Fahrzeuge für die Wiederaufnahme des Betriebs abzusichern. Bis dahin soll der Schienenersatzverkehr Planungssicherheit für Pendler und Schüler gewährleisten.

 


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