1863 – Richard Felton Outcault
Amerikanischer Cartoonist und Erfinder des „Yellow Kid“, der als erster Comic-Charakter in Farbe erschien und den Begriff „Yellow Press“ (Sensationspresse) prägte. Seine Figur wurde zum Symbol des Kampfes um Leser in den US-Zeitungen des 19. Jahrhunderts.
1892 – Hal Roach
US-amerikanischer Regisseur und Produzent, bekannt für seine Slapstick-Komödien mit Stars wie Harold Lloyd und dem Duo Laurel und Hardy, die das Genre des klassischen Filmkomödieschaffens maßgeblich prägten.
1896 – John Dos Passos
US-amerikanischer Schriftsteller, bekannt für seine innovativen Romane, die das Leben in den USA während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts schildern, darunter die berühmte „U.S.A.-Trilogie“.
1909 – Joseph (Walton) Losey
US-amerikanischer Filmregisseur, der sich in Europa niederließ, nachdem er auf die Schwarze Liste Hollywoods gesetzt wurde. Bekannt für Filme mit sozialkritischem Einschlag, inspiriert von Brecht und Eisenstein.
1925 – Mishima Yukio
Japanischer Schriftsteller, Schauspieler und Regisseur. Er war eine kontroverse Figur, die auch für seine nationalistischen und militaristischen Ansichten bekannt war. Sein Leben endete mit einem dramatischen rituellen Suizid.
1931 – Caterina Valente
Französisch-italienische Sängerin, Entertainerin und Schauspielerin, die in den 50er und 60er Jahren mit Schlagern wie „Tipitipitipso“ große Erfolge feierte.
1941 – Faye Dunaway
US-amerikanische Schauspielerin mit ikonischen Rollen in Filmen wie Bonnie and Clyde und Chinatown. Sie wurde mehrfach für den Oscar nominiert und zählt zu den großen Stars des amerikanischen Kinos.
1946 – Howard Carpendale
Südafrikanischer Schlagersänger, der vor allem in Deutschland große Popularität erlangte. Bekannt für Hits wie „Das schöne Mädchen von Seite 1“ und als vielseitiger Entertainer.
1948 – Carl Weathers
US-amerikanischer Schauspieler, bekannt als Apollo Creed in den Rocky-Filmen und als Actionheld in Action Jackson.
1949 – Lawrence Kasdan
US-amerikanischer Regisseur und Drehbuchautor, Mitautor von Star Wars – Das Imperium schlägt zurück und Regisseur von Filmen wie Body Heat und Silverado. Er schrieb auch das Drehbuch für den Film Bodyguard.
1963 – Steven Soderbergh
US-amerikanischer Regisseur, der mit seinem Debüt Sex, Lügen und Video die Goldene Palme in Cannes gewann und später Filme wie Ocean’s Eleven und Contagion drehte.
1965 – Desirée Nosbusch
Luxemburgische Schauspielerin und Moderatorin, begann ihre Karriere beim Radio, wurde bekannt durch TV-Sendungen wie „Musikbox“ und spielte in Filmen wie Nach Mitternacht.
1957 – Humphrey Bogart
Legendärer US-Schauspieler, der um 2:10 Uhr, neun Tage vor seinem 58. Geburtstag, starb. Berühmt für Filme wie Casablanca und The Maltese Falcon.
1987 – Douglas Sirk
Deutscher Filmregisseur, bekannt für seine stilisierten Hollywood-Melodramen der 1950er Jahre wie Im Netz der Leidenschaften.
1960 – Elvis Presley wird zum Sergeant befördert.
Der King of Rock ’n’ Roll dient in der US-Armee und steigt während seiner Dienstzeit in Deutschland zum Sergeant auf.
1973 – Aloha from Hawaii
Elvis Presley strahlt als erster Künstler ein Konzert live via Satellit in die ganze Welt aus. Das Ereignis markiert einen Meilenstein in der Fernseh- und Musikgeschichte.
Richard Felton Outcaults „Yellow Kid“ gilt als der erste Comic-Held, der in Farbe erschien, was den Weg für die moderne Comic-Industrie ebnete.
Hal Roach war ein wichtiger Förderer der Comedy im frühen amerikanischen Film und entdeckte Talente, die bis heute Kultstatus genießen.
Joseph Loseys Emigration war ein Symbol für die politische Unterdrückung der 50er Jahre in Hollywood während der McCarthy-Ära.
Mishima Yukios Leben und Werk spiegeln die Spannungen zwischen Tradition und Moderne im Japan des 20. Jahrhunderts wider.
Faye Dunaways Karriere umfasst zahlreiche Meilensteine des amerikanischen Kinos, sie gilt als eine der bedeutendsten Schauspielerinnen ihrer Generation.
Elvis’ Satellitenkonzert 1973 erreichte Millionen von Zuschauern weltweit und festigte seinen Status als globaler Superstar.
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