1622 – Molière (Jean-Baptiste Poquelin)
Der bedeutendste französische Lustspieldichter und Begründer der Comédie-Française. Seine Stücke wie Der Menschenfeind und Der Geizige sind Meisterwerke der klassischen Komödie und haben die Theaterwelt nachhaltig geprägt.
1791 – Franz Grillparzer
Österreichischer Dramatiker, der eine Brücke zwischen Barock, Wiener Volkstheater und Romantik schlug. Klassiker wie König Ottokars Glück und Ende sind Eckpfeiler der deutschsprachigen Literatur.
1809 – Pierre Joseph Proudhon
Französischer Frühsozialist und Philosoph. Bekannt durch sein Werk Was ist Eigentum?, das die Grundlage für viele sozialistische und anarchistische Bewegungen legte.
1891 – Ilja Ehrenburg
Sowjetischer Schriftsteller, Journalist und Übersetzer. Er war eine prägende Figur der sowjetischen Literatur und propagierte die sozialistische Ideologie auch im Ausland.
1906 – Aristoteles Onassis
Griechischer Reeder und einer der reichsten Männer des 20. Jahrhunderts. Bekannt für seine Heirat mit Jacqueline Kennedy und seine spektakulären Unternehmungen.
1908 – Edward Teller
Ungarisch-amerikanischer Physiker, der als „Vater der Wasserstoffbombe“ gilt und eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von Atomwaffen spielte.
1909 – Gene Krupa
US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger, der als einer der innovativsten Drummer der Jazzgeschichte gilt und den Stil des modernen Jazz wesentlich beeinflusste.
1913 – Lloyd Bridges
US-amerikanischer Schauspieler, bekannt aus zahlreichen Western und Filmen wie 12 Uhr mittags. Vater der Schauspieler Beau und Jeff Bridges.
1915 – Alan Lomax
US-amerikanischer Ethnomusikologe, der weltweit Volksmusik sammelte und dokumentierte, wodurch er die Bewahrung zahlreicher Musiktraditionen ermöglichte.
1918 – Gamal Abdel Nasser
Ägyptischer Offizier und Politiker, Premierminister (1954–1956) und Präsident (1956–1970). Führte Ägypten durch die Dekolonialisierung und stärkte die panarabische Bewegung.
1926 – Maria Schell
Österreichisch-schweizerische Schauspielerin, bekannt aus deutschen und internationalen Filmen der 1950er Jahre.
1927 – Ignatz Bubis
Deutscher Immobilienkaufmann und Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland (1992–1999). Bedeutende Stimme für jüdisches Leben in Deutschland nach dem Holocaust.
1929 – Martin Luther King Jr.
Führender amerikanischer Bürgerrechtler, dessen gewaltfreier Widerstand und berühmte Reden wie „I Have a Dream“ die Bürgerrechtsbewegung weltweit inspirierten.
1943 – Günther Maria Halmer
Deutscher Schauspieler, bekannt aus TV-Serien wie Der Alte und Tatort.
1945 – Christian Anders
Deutscher Schlagersänger mit Hits wie „Einsamkeit hat viele Namen“ und „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“. Bekannt für seinen speziellen Humor und Kultstatus.
1947 – Michael Schanze
Deutscher Entertainer und Moderator, bekannt aus Kindersendungen und als Sänger.
1948 – Ronnie Van Zant
Sänger der Southern-Rock-Band Lynyrd Skynyrd, die mit Songs wie „Sweet Home Alabama“ weltberühmt wurde.
1952 – Joey Albrecht
Lead-Gitarrist und Gründer der deutschen Rockband „Karthago“.
1957 – Mario Van Peebles
US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur, Sohn von Melvin Van Peebles. Bekannt für Filme wie New Jack City und Posse.
1919 – Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht
Beide führende deutsche Arbeiterführer wurden nach ihrer Verhaftung während der Novemberrevolution in Berlin ermordet. Ihr Tod gilt als Symbol für die politische Gewalt der Nachkriegszeit.
1964 – Jack Teagarden
US-amerikanischer Jazzposaunist und Sänger, einer der großen Musiker des Swing und Jazz.
1992 – Dee Murray
Langjähriger Bassist von Elton John, starb mit 45 Jahren an Krebs.
1994 – Harry Nilsson
US-amerikanischer Musiker, bekannt für seinen einzigartigen Stil zwischen Anspruch, Humor und Komik. Seine LP Nilsson Schmilsson wurde ein Klassiker der Popmusik.
1896 – Eröffnung des ersten Autoverleihs in Paris
Der Automobilklub bietet erstmals in der Geschichte Fahrzeuge zur Miete an, um das Autofahren populärer zu machen. Für 3 Francs pro Stunde oder 30 Francs pro Tag konnte man eines von sechs Fahrzeugen inklusive Chauffeur mieten.
1920 – Veröffentlichung der ersten Jazzplatte in Deutschland
Mit dem Stück „Tiger Rag“ wird Jazz erstmals offiziell in Deutschland aufgenommen und veröffentlicht – ein Meilenstein für die Verbreitung dieser Musikrichtung in Europa.
1966 – Theaterpremiere „Die Plebejer proben den Aufstand“
Das Drama von Günter Grass hat in Berlin Premiere und verarbeitet den Volksaufstand von 1953 in der DDR.
1983 – Ende des Streichholzmonopols in Deutschland
Das Monopol der schwedischen Firma Svenska Tändsticks AB auf den deutschen Markt, das seit 1930 durch einen Kredit an Deutschland gesichert war, wird aufgehoben.
Molière revolutionierte mit seinem scharfen Gesellschafts- und Menschenbild das französische Theater und prägte den Begriff der klassischen Komödie bis heute.
Franz Grillparzer gilt als wichtigster österreichischer Dramatiker des 19. Jahrhunderts, dessen Werke zwischen Klassik und Romantik vermitteln.
Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht sind bis heute Symbole des demokratischen Sozialismus und werden weltweit als Märtyrer der Arbeiterbewegung geehrt.
Martin Luther King Jr. wurde 1964 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet und sein Vermächtnis prägt die Menschenrechtsbewegungen weltweit.
Aristoteles Onassis war bekannt für seinen extravaganten Lebensstil und sein großes Imperium im Schifffahrtsgeschäft.
Das erste Autoverleihangebot in Paris zeigt, wie die Mobilität der Zukunft bereits vor mehr als 120 Jahren begann.
Harry Nilsson blieb trotz seines Erfolges immer ein Außenseiter der Musikszene, dessen Songs oft unterschätzte Meisterwerke sind.
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