Historischer Kalender – 17. Januar

Historischer Kalender – 17. Januar

Historischer Kalender – 17. Januar


Geburtstage

  • 1706 – Benjamin Franklin
    Amerikanischer Politiker, einer der Gründerväter der USA, Mitverfasser der Unabhängigkeitserklärung. Auch Erfinder (z. B. Blitzableiter) und Wissenschaftler. Sein vielseitiges Wirken prägte die amerikanische Geschichte entscheidend.

  • 1820 – Anne Brontë
    Englische Schriftstellerin, jüngste der berühmten Brontë-Schwestern, bekannt für Werke wie Agnes Grey und Die Herrin von Wildfell Hall. Wurde oft als „untalentierteste“ der Schwestern bezeichnet, doch ihre Werke sind heute anerkannt.

  • 1863 – Konstantin Sergejewitsch Stanislawski
    Russischer Theaterregisseur und Schauspiellehrer, Begründer des nach ihm benannten „Stanislawski-Systems“, das die moderne Schauspielkunst revolutionierte. Seine Methoden beeinflussen Schauspieler weltweit bis heute.

  • 1880 – Mack Sennett
    Kanadisch-amerikanischer Filmproduzent und Regisseur, „Vater der Keystone Cops“ und Pionier des amerikanischen Slapstick-Kinos.

  • 1899 – Al Capone
    Berühmter US-amerikanischer Gangsterboss, der in den 1920er Jahren in Chicago das organisierte Verbrechen dominierte. Symbolfigur der Prohibitionszeit.

  • 1931 – James Earl Jones
    US-amerikanischer Schauspieler mit markanter Stimme, bekannt als Synchronsprecher von Darth Vader in Star Wars und als Schauspieler in zahlreichen Theater- und Filmproduktionen.

  • 1931 – Lolita (Ditta Zuza Einzinger)
    Österreichische Schlagersängerin, berühmt durch den Hit „Seemann, deine Heimat ist das Meer“.

  • 1933 – Dalida
    Französisch-italienische Sängerin und Schauspielerin, eine der größten Chanson-Stars Europas mit Welthits wie „Bambino“ und „Gigi l’amoroso“.

  • 1935 – Paul O. Williams
    US-amerikanischer Science-Fiction-Autor, bekannt für den „Pelbar-Zyklus“, der postapokalyptische Gesellschaften thematisiert.

  • 1942 – Muhammad Ali (geb. Cassius Clay)
    Legendärer US-amerikanischer Boxer, dreifacher Schwergewichts-Weltmeister, bekannt für seinen Kampfgeist, seine politischen Statements und seinen einzigartigen Stil im Boxring. Eine der einflussreichsten Sportfiguren des 20. Jahrhunderts.

  • 1944 – Chris Montez
    US-amerikanischer Sänger, bekannt für den Hit „Let’s Dance“ (1962).

  • 1944 – Françoise Hardy
    Französische Sängerin und Schauspielerin, Ikone der 1960er Jahre mit Songs wie „Tous les garçons et les filles“. Auch in Deutschland mit „Frag den Abendwind“ erfolgreich.

  • 1945 – William Hart
    US-amerikanischer Musiker, Leadsänger der Soul- und R&B-Gruppe The Delfonics.

  • 1948 – Mick Taylor
    Britischer Gitarrist, Mitglied von John Mayall’s Bluesbreakers und später den Rolling Stones (1969–1974).

  • 1949 – Andy Kaufman
    US-amerikanischer Komiker und Schauspieler, bekannt durch unkonventionelle Comedy und Auftritte in der Serie Taxi.

  • 1952 – Ryuichi Sakamoto
    Japanischer Musiker, Komponist und Schauspieler, Mitglied der einflussreichen elektronischen Band Yellow Magic Orchestra.

  • 1953 – Sheila Hutchinson
    US-amerikanische Sängerin, Mitglied der Soul- und R&B-Gruppe The Emotions.

  • 1955 – Steve Earle
    US-amerikanischer Rockmusiker und Songwriter, bekannt für seine Mischung aus Rock, Country und Folk.

  • 1956 – Paul Young
    Britischer Sänger, ehemals Mitglied der Q-Tips, bekannt für Solo-Hits wie „Wherever I Lay My Hat“ und „Come Back and Stay“.

  • 1956 – David Caruso
    US-amerikanischer Schauspieler, berühmt durch seine Rolle in der Serie NYPD Blue.

  • 1958 – Jez Strode
    Britischer Schlagzeuger, bekannt durch die Band Kajagoogoo („Too Shy“).

  • 1960 – John Crawford
    US-amerikanischer Bassist der New-Wave-Band Berlin, bekannt für den Hit „Take My Breath Away“.

  • 1961 – Susanna Hoffs
    US-amerikanische Sängerin und Gitarristin der Pop-Rock-Band The Bangles.

  • 1962 – Jim Carrey
    Kanadisch-US-amerikanischer Schauspieler und Komiker, bekannt für Filme wie Ace Ventura, Die Maske und Die Truman Show.

  • 1966 – Shabba Ranks
    Jamaikanischer Dancehall-Reggae-Künstler, Pionier des Genres.

  • 1981 – Ray J
    US-amerikanischer Sänger und Schauspieler, Bruder von Brandy Norwood.


Todestage

  • 1970 – Billy Stewart
    US-amerikanischer R’n’B-Sänger, starb im Alter von 32 Jahren bei einem Autounfall, bei dem auch drei Mitglieder seiner Begleitband ums Leben kamen.


Ereignisse

  • 1904 – Theaterpremiere Der Kirschgarten
    Anton Tschechows berühmte Komödie wird in Moskau uraufgeführt. Das Stück gilt als eines der bedeutendsten Theaterwerke des 20. Jahrhunderts.


Zusatzinfos

  • Benjamin Franklin war neben seinen politischen Erfolgen auch ein Erfinder und Wissenschaftler, der die Elektrizität erforschte und den Blitzableiter erfand. Seine Rolle beim Aufbau der USA reicht von der Unabhängigkeitserklärung bis hin zur Verfassung.

  • Anne Brontë war oft im Schatten ihrer Schwestern Charlotte und Emily, ihre Romane behandeln jedoch schonungslos gesellschaftliche Themen und weibliche Selbstbestimmung.

  • Stanislawski prägte mit seinem Schauspielsystem das moderne Theater weltweit. Seine Idee, Schauspielern Authentizität und innere Motivation zu vermitteln, ist heute Standard in der Schauspielausbildung.

  • Al Capone wurde zum Symbol der organisierten Kriminalität während der Prohibition in den USA, sein Leben inspirierte zahlreiche Filme und Bücher.

  • Muhammad Ali war nicht nur ein Boxer, sondern auch eine Stimme für Bürgerrechte und politisches Engagement. Sein legendärer „Rumble in the Jungle“ ist einer der berühmtesten Kämpfe der Boxgeschichte.

  • Jim Carrey begann seine Karriere mit Comedy-Shows und wurde zu einem der bekanntesten Komiker und Schauspieler Hollywoods.

  • Die Premiere von Der Kirschgarten markierte einen wichtigen Moment im russischen Theater und ist bis heute ein oft gespieltes Werk.

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