1783 – Stendhal (Henri Beyle)
Französischer Schriftsteller und Romancier, bekannt für psychologisch komplexe Werke wie Le Rouge et le Noir (1830) und Die Kartause von Parma (1839), gilt als Wegbereiter des Realismus.
1832 – Édouard Manet
Französischer Maler, einer der bedeutendsten Vorläufer des Impressionismus. Werke wie Olympia und Frühstück im Grünen brachten ihm großen Ruhm und Skandale ein.
1898 – Sergei Eisenstein
Russischer Filmregisseur und Filmtheoretiker, Pionier der Montage-Technik, Schöpfer bahnbrechender Filme wie Panzerkreuzer Potemkin (1925) und Alexander Newski (1938).
1898 – Randolph Scott
US-amerikanischer Schauspieler, bekannt für Westernklassiker der 40er und 50er Jahre.
1899 – Humphrey Bogart
US-amerikanischer Schauspieler, Ikone des Film Noir, berühmt für Rollen in Casablanca, Der Malteser Falke und African Queen. Oscar-Gewinner 1951.
1910 – Django Reinhardt
Belgischer Jazz-Gitarrist und Komponist, Begründer des „Gypsy Jazz“, trotz schwerer Verletzung seiner linken Hand entwickelte er eine unverwechselbare Spieltechnik.
1928 – Jeanne Moreau
Französische Schauspielerin und Regisseurin, Symbol des französischen Kinos, bekannt aus Jules und Jim und Fahrstuhl zum Schafott.
1938 – Georg Baselitz (Hans Georg Kern)
Deutscher Maler und Bildhauer, einer der wichtigsten Vertreter der Neuen Wilden, bekannt für seine expressiven und oft kopfüber dargestellten Motive.
1944 – Rutger Hauer
Niederländischer Schauspieler, bekannt durch Filme wie Blade Runner und Die Legende vom heiligen Trinker. Gewann den Goldenen Löwen in Venedig.
1948 – Anita Pointer
US-amerikanische Sängerin und Gründungsmitglied der Pointer Sisters, einer der erfolgreichsten weiblichen Gesangsgruppen der 70er und 80er Jahre.
1950 – Danny Federici
US-amerikanischer Keyboarder, Mitglied der E Street Band von Bruce Springsteen.
1950 – Richard Dean Anderson
US-amerikanischer Schauspieler, berühmt durch die Rolle des MacGyver.
1952 – Robin Zander
Leadsänger der US-amerikanischen Rockband Cheap Trick.
1937 – Marie Prevost
Kanadische Schauspielerin der Stummfilmzeit, bekannt für Komödien und frühe Filmrollen. Ihr tragischer Tod führte zu einem Song von Nick Lowe.
1956 – Alexander Korda
Ungarisch-britischer Filmproduzent und Regisseur, Gründer der Londoner Filmgesellschaft London Films.
1972 – Maybelle Smith (Big Maybelle)
US-amerikanische Bluessängerin mit kraftvoller Stimme, eine der Pionierinnen des Genres.
1978 – Terry Kath
US-amerikanischer Gitarrist und Sänger der Band Chicago, starb bei einem Unfall mit einer Schusswaffe.
1980 – Lil Dagover
Deutsche Schauspielerin, bekannt aus Das Kabinett des Dr. Caligari und vielen weiteren Stumm- und Tonfilmklassikern.
1989 – Salvador Dalí
Spanischer surrealistischer Maler und Kultfigur, bekannt für seine exzentrischen Werke und seinen markanten Schnurrbart.
1999 – Joe D’Amato
Italienischer Regisseur und Produzent, bekannt für Horror- und Erotikfilme.
1814 – Erstausgabe des Rheinischen Merkur
Die konservative und katholische Zeitung, herausgegeben von Johann Joseph von Görres, erscheint erstmals in Koblenz und prägt die politische Diskussion im 19. Jahrhundert.
1962 – Filmpremiere von Jules et Jim
François Truffauts legendärer Film über ein Dreiecksverhältnis, mit Jeanne Moreau, Oskar Werner und Henri Serre, wird uraufgeführt und gilt als Meisterwerk der Nouvelle Vague.
Stendhal gilt als einer der ersten realistischen Autoren Frankreichs. Seine Werke beschäftigen sich mit menschlichen Leidenschaften vor dem Hintergrund der Restauration und des napoleonischen Zeitalters.
Édouard Manet war eine Schlüsselperson für den Übergang vom Realismus zum Impressionismus und löste mit seinen Bildern oft Skandale aus, weil sie gegen die akademischen Konventionen seiner Zeit verstießen.
Sergei Eisenstein revolutionierte das Filmhandwerk mit innovativen Schnitttechniken und erzählte Geschichten, die sowohl politisch als auch künstlerisch wegweisend waren.
Django Reinhardt ist trotz einer Verletzung der linken Hand eine der größten Gitarrenlegenden des 20. Jahrhunderts und beeinflusst Musiker weltweit.
Salvador Dalí war nicht nur Maler, sondern auch Bildhauer, Schriftsteller und Filmemacher, der mit seiner exzentrischen Persönlichkeit das Bild des Surrealismus maßgeblich prägte.
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