1829 – Konrad Duden
Deutscher Sprachwissenschaftler, der die deutsche Rechtschreibung vereinheitlichte und 1880 sein „Vollständiges orthographisches Wörterbuch der deutschen Sprache“ veröffentlichte. Die heute gebräuchliche „Duden“-Rechtschreibung geht auf ihn zurück.
1887 – August Macke
Deutscher Expressionist und Mitglied des „Blauen Reiters“. Seine farbenfrohen, heiteren Werke spiegeln die Aufbruchsstimmung der Moderne wider. Auf einer Reise nach Tunesien entstanden seine berühmten Aquarelle. Wenige Wochen nach seiner Rückkehr fiel er 1914 im Ersten Weltkrieg.
1891 – Ossip Mandelstam
Russischer Dichter des Silver Age, bekannt für seine lyrische und politische Dichtung. Er wurde Opfer stalinistischer Repressionen und starb im Gulag.
1892 – John Ronald Reuel Tolkien
Britischer Schriftsteller und Philologe, Schöpfer von „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“, gilt als Begründer der modernen Fantasy-Literatur.
1897 – Pola Negri (eigentlich Barbara Apolonia Chalupiec)
Polnisch-US-amerikanische Filmschauspielerin, eine der ersten europäischen Stummfilmstars Hollywoods.
1900 – Dorothy Arzner
US-amerikanische Regisseurin, eine der wenigen Frauen, die in der klassischen Hollywood-Ära Regie führten.
1905 – Ray Milland
US-amerikanischer Schauspieler, Oscarpreisträger 1945 für „The Lost Weekend“, bekannt für Klassiker wie „Dial M for Murder“.
1910 – John Sturges
US-amerikanischer Regisseur, bekannt für Western-Klassiker wie „Die glorreichen Sieben“ und „Gunfight at the OK Corral“.
1921 – Sergio Leone
Italienischer Regisseur und Erfinder des „Spaghetti-Westerns“. Berühmt für Filme wie „Für eine Handvoll Dollar“ und „Spiel mir das Lied vom Tod“.
1930 – Robert Loggia
US-amerikanischer Schauspieler, bekannt aus „Scarface“ und zahlreichen weiteren Film- und Fernsehrollen.
1945 – Stephen Stills
US-amerikanischer Sänger, Gitarrist und Songwriter, Mitglied von Crosby, Stills, Nash & Young.
1956 – Mel Gibson
US-amerikanisch-australischer Schauspieler und Regisseur, berühmt für Filme wie „Braveheart“ und „Mad Max“.
1969 – Michael Schumacher
Deutscher Formel-1-Rennfahrer, siebenfacher Weltmeister, gilt als einer der erfolgreichsten Fahrer aller Zeiten.
(Bitte ergänze, falls gewünscht, ich habe hier keine Todestage im Ursprungstext gefunden; gerne kann ich weitere wichtige Todestage für den 3. Januar ergänzen.)
1959 – Alaska wird 49. Bundesstaat der USA
Obwohl schon 1867 vom zaristischen Russland für 7,2 Millionen Dollar gekauft, erhält Alaska erst 1959 den offiziellen Bundesstaatenstatus.
1968 – Polizei beschlagnahmt 30.000 Exemplare von John Lennon & Yoko Onos Two Virgins
Auf dem Flughafen Newark werden wegen des umstrittenen, nackten Coverfotos des Albums die Platten konfisziert – ein Symbol der kulturellen und gesellschaftlichen Spannungen der 1960er.
1971 – Fußballkatastrophe in Glasgow
Beim Zusammenbruch einer Tribüne während eines Spiels kommen 66 Zuschauer ums Leben, eines der schlimmsten Unglücke im britischen Fußball.
Konrad Dudens Werk war maßgeblich für die Standardisierung der deutschen Rechtschreibung und wird bis heute in Schulen und Verlagen als Autorität genutzt.
August Mackes Reise nach Tunesien war ein kreativer Höhepunkt der expressionistischen Kunst, bevor der Erste Weltkrieg viele Künstler schockartig aus ihrer produktiven Phase riss.
J.R.R. Tolkien war auch ein angesehener Sprachwissenschaftler und Professor für Angelsächsisch, was seine fantasievollen Welten besonders glaubwürdig macht.
Alaskas Beitritt zu den USA symbolisierte die territoriale Expansion und die strategische Bedeutung des nördlichen Bundesstaats im Kalten Krieg.
Das Album Two Virgins von Lennon/Ono spiegelt die Experimentierfreude und Provokation der späten 1960er wider, die teils heftige öffentliche Debatten auslöste.
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