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Durlach ist der größte Karlsruher Stadtteil und liegt im Osten der Stadt. Der Turmberg prägt das Bild, die Altstadt steht unter Denkmalschutz, die Verkehrsanbindung ist dicht.
Durlach ist der größte Stadtteil im Osten der baden-württembergischen Stadt Karlsruhe. Als Wahrzeichen gilt der weithin sichtbare Turmberg. Durlach gehört seit Januar 2021 zum Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord. Der Stadtteil hat rund 30.000 Einwohner. Zu Durlach gehören auch die Ortsteile Aue und Bergwald.
Durlach gliedert sich in sieben Stadtviertel: Alt-Durlach, Dornwald-Untermühl, Hanggebiet (Geigersberg), Bergwald, Aue, Lohn-Lissen und Killisfeld. Die Ortsverwaltung sitzt im Rathaus am Marktplatz. Ortsvorsteherin ist seit Oktober 2004 Alexandra Ries (CDU), Stellvertreter ist Hans Pfalzgraf (SPD). Ortsvorsteher gibt es in Durlach seit 1989 mit der Ortschaftsverfassung.
Historisch ist Durlach als frühere Residenzstadt der Markgrafschaft Baden-Durlach bedeutend. Markgraf Karl II. verlegte 1565 die Residenz von Pforzheim nach Durlach und bezog die Karlsburg. 1715 gründete Markgraf Karl Wilhelm Karlsruhe und verlagerte die Residenz in die neue Stadt. Durlach wurde im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 durch Truppen Ludwigs XIV. komplett niedergebrannt. Am 1. April 1938 wurde Durlach durch die Nationalsozialisten nach Karlsruhe eingemeindet; bis dahin hatte Durlach einen eigenen Oberbürgermeister. 1846 gründete Christian Hengst in Durlach die erste freiwillige Feuerwehr Deutschlands. Als markantes Ereignis der Revolutionszeit wird das Gefecht an der Obermühle am 25. Juni 1849 genannt.
Die Altstadt Durlachs ist als Gesamtanlage im Rahmen des Denkmalschutzes erfasst. Genannt werden unter anderem Marktplatz, Saumarkt, Hengstplatz, Karlsburg, Basler Tor, Obermühle, Schlossgarten und der Alte Friedhof. Zur Kirchenlandschaft gehören die evangelische Stadtkirche am Marktplatz und die katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul, die zwischen 1898 und 1900 im neugotischen Stil errichtet wurde.
Verkehrlich ist Durlach eng an Karlsruhe angebunden. Die Stadtmitte ist mit der Straßenbahnlinie 1 (bis Turmberg) und der Linie 2 (über Durlach-Aue nach Wolfartsweier) erreichbar. In Hauptverkehrszeiten fährt zusätzlich die Linie 8 über Aue zum Turmberg. Am Durlacher Bahnhof halten Nahverkehrszüge der Deutschen Bahn, einige IC- und ICE-Züge sowie zahlreiche Bahnen der S-Bahn RheinNeckar und des KVV. Der Bahnhof Durlach wird als zweitgrößter Bahnhof im Karlsruher Stadtgebiet nach dem Hauptbahnhof beschrieben. Im November 2004 erhielt Durlach ein Parkleitsystem: An drei Hauptzufahrtsstraßen wurden Hinweisschilder für sechs große Parkeinrichtungen mit insgesamt 650 Parkplätzen aufgestellt; an 45 Standorten wurden Hinweistafeln ausgetauscht. Historisch werden der alte Bahnhof in der Stadtmitte und ein Güterbahnhof genannt, der 1989 durch einen Brand zerstört wurde.
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