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57 Städte und Gemeinden profitieren von gemeinsamer Vergabe und höherer Förderung.
Das Land Baden-Württemberg hat erstmals Löschfahrzeuge zentral für Kommunen beschafft. An der gemeinsamen Beschaffung beteiligten sich 57 Städte und Gemeinden sowie eine Werkfeuerwehr. Ziel ist es, Kommunen organisatorisch und finanziell zu entlasten und Vergabeverfahren zu vereinfachen.
Den Zuschlag erhielt nach einem vergaberechtlichen Verfahren die Albert Ziegler GmbH aus Giengen an der Brenz im Landkreis Heidenheim. Bei einer Einzelbeschaffung wären die Kosten pro Fahrzeug höher ausgefallen. Zusätzlich zur Preisersparnis erhalten die teilnehmenden Kommunen eine höhere Landesförderung. Statt bisher 140.000 Euro stellt das Land nun 182.000 Euro pro Fahrzeug bereit. Damit steigt die Förderung je Löschfahrzeug um 42.000 Euro.
Beschafft wurden Löschgruppenfahrzeuge vom Typ LF 10. Diese Fahrzeuge sind als Standardfahrzeuge im Feuerwehralltag verbreitet. Sie bieten Platz für neun Einsatzkräfte, verfügen über eine vollständige feuerwehrtechnische Beladung, einen fest eingebauten Löschwassertank mit 2.000 Litern Fassungsvermögen, eine leistungsstarke Pumpe sowie einen Lichtmast zur Ausleuchtung von Einsatzstellen.
Möglich wurde die zentrale Beschaffung durch eine im vergangenen Jahr geänderte Verwaltungsvorschrift zu Zuwendungen im Feuerwehrwesen. Zuvor beschafften Kommunen ihre Fahrzeuge einzeln und häufig als technisch individuelle Einzelanfertigungen. Dies führte zu höheren Kosten und einem steigenden bürokratischen Aufwand bei Ausschreibung und Vergabe. Durch die Standardisierung der Fahrzeuge entstehen Synergieeffekte in der Produktion und Vereinfachungen bei Ausbildung und Einsatz.
Die Initiative wird von kommunalen Landesverbänden sowie vom Landesfeuerwehrverband unterstützt. Für das Jahr 2026 ist bereits eine weitere gemeinsame Beschaffung geplant. Vorgesehen sind Tragkraftspritzenfahrzeuge, die insbesondere bei kleinen Feuerwehren zum Einsatz kommen. Mehr als 30 Kommunen haben hierfür bereits ihr Interesse bekundet.
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