Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus 14 Kommunen tauschen sich in Malsch aus.
Der Oberbürgermeister- und Bürgermeister-Sprengel Alb-Pfinz-Rhein hat sich zu seiner ersten Arbeitssitzung im neuen Jahr in Malsch getroffen. Das Gremium vertritt 14 Städte und Gemeinden aus dem südlichen Landkreis Karlsruhe, dem westlichen Enzkreis und dem vorderen Landkreis Calw, darunter auch Waldbronn.
Schwerpunkt der Sitzung war die Digitalisierung der Stadt- und Gemeindeverwaltungen. Bürgermeister Markus Bechler stellte die digitalen Verwaltungsdienstleistungen der Gemeinde Malsch als Praxisbeispiel vor. In der Runde bestand Einigkeit darüber, dass digitale Angebote eine Voraussetzung für effiziente, bürgernahe Dienstleistungen und für den Abbau bürokratischer Abläufe sind.
Ein weiterer Beratungspunkt war die Wirtschaftsförderung lokaler Betriebe. Die Teilnehmenden äußerten Sorge über die derzeit stagnierende wirtschaftliche Entwicklung. Diese könne sich negativ auf die Gewerbesteuereinnahmen auswirken und damit die finanzielle Situation der beteiligten Kommunen zusätzlich belasten. Vor diesem Hintergrund wurde auch der Umgang mit den Ergebnissen des jüngsten Zensus thematisiert.
Der Vorsitzende des Sprengels, Bürgermeister Christian Stalf, bewertete den Austausch als konstruktiv. Die regelmäßigen Treffen böten Raum für fachliche Diskussionen und für neue Ansätze der interkommunalen Zusammenarbeit. Diese Zusammenarbeit wird als wichtiger Baustein gesehen, um künftige Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen.
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FAQ: Arbeitssitzung des Sprengels Alb-Pfinz-Rhein
Was ist der Sprengel Alb-Pfinz-Rhein?
Ein Zusammenschluss von Oberbürgermeistern und Bürgermeistern aus 14 Städten und Gemeinden der Region.
Wo fand die aktuelle Sitzung statt?
In Malsch im Landkreis Karlsruhe.
Welche Themen standen im Mittelpunkt?
Die Digitalisierung der Verwaltungen, die Wirtschaftsförderung sowie der Umgang mit Zensus-Ergebnissen.
Warum ist die Digitalisierung ein zentrales Thema?
Sie gilt als Grundlage für effizientere Abläufe, bürgerfreundliche Dienstleistungen und Bürokratieabbau.
Welche Sorgen wurden zur Wirtschaftslage geäußert?
Eine stagnierende Entwicklung könnte zu sinkenden Gewerbesteuereinnahmen führen und die Kommunalfinanzen belasten.

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