Hinweis: Inhalte dieser Website wurden ganz oder teilweise mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt oder redaktionell bearbeitet. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Wir übernehmen keine Haftung für Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität. Wir sind kein Veranstalter; verantwortlich sind ausschließlich die jeweiligen Anbieter bzw. Veranstalter.
FAQ – Landgraben Karlsruhe: Geschichte, Funktion und Zugang
Was ist der Landgraben in Karlsruhe?
Der Landgraben ist ein früher offener Entwässerungsgraben, der im späten 19. Jahrhundert zum Abwasserkanal umgebaut wurde und heute unterirdisch verläuft.
Wann und warum wurde der Landgraben angelegt?
Er wurde 1588 unter Markgraf Ernst Friedrich von Baden-Durlach angelegt, um die Kinzig-Murg-Rinne zwischen Schloss Gottesaue und Durlach zur Alb in Mühlburg zu entwässern.
Wie beeinflusste der Landgraben die Stadtplanung Karlsruhes?
Nach der Stadtgründung 1715 führte sein Verlauf zu asymmetrischen Straßenzügen. Plätze wie Lidellplatz und Ludwigsplatz entstanden auch durch den Grabenverlauf.
Was änderte sich 1768 am Landgraben?
Der Landgraben wurde bis zur Pfinz verlängert. Die Verlängerung nahm Hochwasser auf und diente als Transportweg für Baustoffe.
Warum wurde der Landgraben im 19. Jahrhundert überbaut?
Ein Mühlenstau ab 1794 führte zu Verschlammung, Geruchsbelästigungen und Überschwemmungen. Ab 1815 wurde der Graben schrittweise überwölbt und damit unterirdisch geführt.
Was bedeutet „Landgrabenkorrektion“?
Das ist der Ausbau des Landgrabens ab 1883 zum Hauptsammelkanal der Karlsruher Kanalisation. Nach Abschluss hatte der Kanal einen Querschnitt von 17 m².
Wann wurde Fäkalienabschwemmung zugelassen und warum folgte eine Kläranlage?
Die Fäkalienabschwemmung wurde ab 1893 zugelassen. Um die Alb nicht stärker zu verschmutzen, wurde ein Klärwerk gebaut, das 1913 in Betrieb ging.
Welche Rolle hat der Landgraben heute?
Tiefer liegende Kanäle übernehmen die Hauptaufgaben. Der Landgraben speichert jedoch bei Starkregen überschüssiges Wasser, wenn Hauptkanäle überlastet sind.
Gibt es einen Zugang oder Besichtigungen?
Seit Oktober 2002 gibt es am Einstieg Lameyplatz in Mühlburg einen Besuchersteg für Besuchergruppen, der bis zu einem gusseisernen Wehr führt.
Quelle KI
Kommentar schreiben