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Bund und Land stellen über 71 Millionen Euro für den Ausbau sogenannter Grauer Flecken bereit.
Der Zweckverband Breitbandversorgung im Enzkreis hat Mitte Januar 2026 Förderurkunden des Bundes und des Landes Baden-Württemberg für den weiteren Glasfaserausbau erhalten. Zuvor waren die Förderbescheide bereits im November und Dezember 2025 zugestellt worden. Die feierlichen Übergaben fanden in Berlin und Stuttgart statt.
Der Bund stellt Fördermittel in Höhe von 39,75 Millionen Euro zur Verfügung, das Land Baden-Württemberg beteiligt sich mit weiteren 31,8 Millionen Euro. Die Mittel sind für den Ausbau von rund 6.000 sogenannten Grauen Flecken in den Kommunen Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Knittlingen, Mönsheim, Neuenbürg, Ötisheim, Sternenfels, Straubenhardt, Wimsheim und Wurmberg vorgesehen.
Als Graue Flecken gelten Gebiete, in denen bereits Übertragungsraten von mehr als 30 Mbit/s vorhanden sind, jedoch noch kein gigabitfähiges Glasfasernetz besteht und kein eigenwirtschaftlicher Ausbau durch private Anbieter erfolgt. Der Ausbau ergänzt die bereits abgeschlossenen oder laufenden Maßnahmen in den sogenannten Weißen Flecken.
Nach Abzug der Fördermittel verbleiben zehn Prozent der Baukosten bei den jeweiligen Kommunen. Voraussetzung für die Umsetzung ist eine entsprechende Beschlussfassung in den kommunalen Gremien zur Übernahme dieser Eigenanteile. Zudem hängt der tatsächliche Ausbau in allen genannten Gemeinden davon ab, ob private Anbieter eigene Ausbaupläne verfolgen.
Mit den aktuellen Zusagen belaufen sich die Bundesmittel für den Glasfaserausbau im Enzkreis auf insgesamt 210 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg hat bislang zusätzlich knapp 170 Millionen Euro bereitgestellt. Für die Umsetzung der Maßnahmen sind neue Ausschreibungsverfahren für Planungs- und Bauleistungen erforderlich. Nach Angaben des Zweckverbandes sollen diese Verfahren zeitnah gestartet werden, um den Baubeginn perspektivisch zu ermöglichen.
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FAQ – Glasfaserausbau im Enzkreis
Was sind Graue Flecken?
Graue Flecken sind Gebiete mit mehr als 30 Mbit/s Versorgung, aber ohne gigabitfähiges Netz.
Welche Kommunen sind betroffen?
Elf Kommunen im Enzkreis, darunter Friolzheim, Wurmberg und Neuenbürg.
Wie hoch ist die Förderung?
Der Bund fördert mit 39,75 Millionen Euro, das Land mit 31,8 Millionen Euro.
Müssen Kommunen sich beteiligen?
Ja. Zehn Prozent der Baukosten müssen von den Kommunen getragen werden.
Wann kann mit dem Ausbau begonnen werden?
Nach Abschluss neuer Ausschreibungen und abhängig von kommunalen Beschlüssen.
Quelle: Enzkreis
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